Healesville Sanctuary
Hi Zoologenfolks,
am Ostermontag heben wir einen Ausflug mit Miriam, Attila und Remy zum Sanctuary in Healesville ca. 65km nordöstlich von Melbourne gemacht. Das Wetter war uns hold und hat uns viele wärmende Sonnenstrahlen geschickt. Ein wunderschöner Herbsttag!
Ein Sanctuary ist so etwas wie ein Tierpark mit einheimischen Tieren. Die Hauptattraktion sind die Platypus (Schnabeltiere), die zwar nicht besonders selten sind, aber wegen ihrer Lebensgewohnheiten doch selten zu sehen sind. Sie leben in sauberen Flüssen und Bächen und gehen in der Dämmerung und in der Nacht auf die Jagd nach kleinen Flusskrebsen. Ausserdem sind sie eine Besonderheit, da sie zum einen Eier legen zum anderen aber auch ihre Jungen säugen.. Sowas macht sonst nur noch das Echidna (Schnabeligel), der eben auch hier beheimatet ist. Die Platypus werden in Healesville in einem Haus gezeigt, in dem Tag und Nacht umgekehrt sind. Sehr sehenswert!
Alles in allem war es ein gelungener Feiertagsausflug!
Flying Foxes (Flughunde)
Albino Kookaburra (Lachender Hans) Den habe ich schon vor 12 Jahren einmal fotografiert (oder seinen Vorgänger)
Pelican
Lyrebird (Lyra- oder Leiervogel), der sämtliche Vogelstimmen und auch Geräusche mitieren kann
Tasman Devil (Tasmanischer Teufel), den es in Freiheit nur noch auf Tasmanien gibt und der gerade von einer durch Viren ausgelösten Krebsepedemie bedroht ist. Das "größte" noch lebende "räuberische" Beuteltier
CU Stefan

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