Montag, Januar 12, 2009

Aitutaki oder die schönste Insel der Welt

Der Landeanflug hatte nicht zuviel versprochen, auch mit beiden Füßen wieder auf der Erde war es nicht schwer, sich von der Schönheit der Insel und des Meeres beeindrucken zu lassen. Ich würde sagen, die Bilder sprechen für sich: 

Paradise Cove, unsere Bleibe auf Aitutaki. Nicht so feudal wie das Pacific Resort, aber mindestes ebenso schön. Oder sogar schöner?!

Der Hausstrand

Unser Beachfront Bungalow....

... mit dieser Aussicht. Fragen zur Namensgebung der Unterkunft??

Sonnenuntergang am 'Hausstrand'

Und das Innenleben des Bungalows. Alles da was man so braucht

Der erste Morgen. Wir versuchen, die 'Hauptstadt' Arutanga per pedes zu erreichen, denn, die Not ist gross, alle Scooter des Paradise Cove sind vergeben, weil der Laden ausgebucht ist. An so einem Strand ist das Marschieren aber nicht schlimm, es dauert nur länger, weil man alle Nase lang für einen Fotostop anhalten muss

Die klassische Fototapete der 70er Jahre muss hier entstanden sein, 
ich bin ganz sicher

Strand vom Schwesternschiff Pacific Resort Aitutaki. Die Preise waren dann doch eher abschreckend, aber wir sind mit unseren 'Hütten' am Strand sehr zufrieden, und unser 'Hausstrand' ist sowieso der schönste

Bei so vielen Fotostops wird man ganz schön hungrig, und bei solchen klimatischen Verhältnissen auch schon mal durstig, und so waren wir froh, als wir auf halbem Wege in die Stadt durch die Palmen hindurch dann doch noch einen Scooterverleih erspäht haben. Hier hatten wir Glück und haben noch 2 fahrbare Untersätze bekommen, mit denen wir dann schnell in die Stadt gedüst sind, um für das leibliche Wohl zu sorgen. Und weil wir dann schon einen fahrbaren Untersatz unter dem Hinterteil hatten, haben wir uns gleich aufgemacht, und haben den Rest der Insel erkundet:


Blick von 'Samade at the Beach' auf die Privatinsel mit dem Aitutaki Lagoon Resort

Schattiges Plätzchen auf der Privatinsel des Aitutaki Lagoon Resort! Wir wollen aber immer noch nicht tauschen, denn wir finden immer noch das Paradise Cove am schönsten!

Na gut, die Lagune ist hier schon schwimmbarer als bei uns. 
Es stören halt nicht so viele Korallen dabei.
Auch geeignet, um auf einer Sandbank zu hocken, den lieben Gott einen guten Mann sein zu lassen, und sich einfach nur die Sonne aufs Haupt scheinen zu lassen

Blick auf die Motus der Aitutaki Lagune

Ein Highlight eines jeden Aufenthaltes auf Aitutaki ist eine lagoon cruise. Man fährt zu verschiedenen Schnorchelspots, wird auf verschiedenen Inselchen ausgesetzt, und verfällt dabei in einen Zustand des Staunens, weil alles wie gemalt aussieht. Die Farben sind gigantisch, und ab und zu nimmt man seinen Sonnenbrille ab und kneift sich, um zu sehen, ob auch alles echt ist, oder ob man gerade träumt.

Strandpatrouille: Einsiedlerkrebs auf Honeymoon Island

Maina Island, von Honeymoon Island aus gesehen

Schnorcheln vor Maina


Ein Fisch namens Wanda... ach nee, Stefan

Auf einer Sandbank, Blick auf One Foot Island. Ist das nicht TRAUMHAFT?!

Wasserfarbe wie gemalt

Blick auf Moturakau und vier ziemlich beeindruckte Melbournians

Wir laufen rüber nach Tapuaeta'i, 'One Foot Island'

Ohne Worte!

Damit man glaubt dass ich nicht einfach eine Postkarte abfotografiert hab,
 musste Stefan mit ins Bild

Die andere Seite von One Foot Island. Genauso schön! 
Fast so schön wie die Ostsee (o:
Ich wollte auch nochmal sagen: Wassertemperatur 29 Grad.


Soviel Staunen macht hungrig, deshalb gab's immer ein ordentliches gekochtes Dinner auf unserem Balkon...

... oder auch mal ein gegrilltes Dinner....

mit Blick auf den Sonnenuntergang! Was braucht man mehr?!
In diesem Fall braucht man aber auch etwas weniger, die Mücken-Plagegeister nämlich, die erwähne ich auch mal, damit Ihr mir nicht vor Neid vom Stuhl kippt.

Ein weiteres highlight, das man sich nicht entgehen lassen sollte, ist eine Wanderung zum Gipfel des Maungapu, der einen ungetruebten 360 Grad Blick ueber Aitutaki und die Lagune bieten soll. Am Neujahrstag gings deshalb auf zum Gipfelsturm. Günstigerweise gings direkt gegenüber vom Paradise Cove los, und dank der beidern tapferen Scooter haben wir die ersten Höhenmeter fahrenderweise hinter uns gelassen. Die letzten Meter mussten wir dann aber doch den Berg hochstapfen, aber die Arbeit war es wert:

Hauptstrasse

Ufo?!

Aufstieg zum Maungapu

Aussicht nach Westen

Aussicht nach Osten

verschwitztes Gruppenbild

Wer hat die Kokosnuss geklaut?

der Holger!

Ausblicke

Am letzten Tag wollten wir uns noch etwas Besonderes genehmigen um den Urlaub standesgemäss ausklingen zu lassen: Im Reisefüherer wird empfohlen, sich samt Picknickkorb auf einem der unbewohnten Inselchen aussetzen zu lassen und Robinson Cruso zu spielen. Fanden wir eine prima Idee, und tatsächlich hat unser 'Hostelvater' jemanden aufgetrieben, der uns mit seinem Kutter und zwei Picknicktüten auf Maina abgesetzt hat. Vor Maina heisst das, denn die letzten Meter mussten wir waten, weil der Wasserspiegel zu niedrig war, um gefahrloses 'Anlandsetzen' zu ermöglichen.

Kaum hatten wir 2 Stunden im Schatten gelegen und versucht, die Urlaubslektüre zu beenden, als es sich langsam aber sicher verdächtig dunkel machte, aber immerhin war es noch warm genug, um sich ab und an genüßlich im Wasser zu aalen. Es kam dann aber doch noch wie es wie es kommen musste, es war ja schliesslich der letzte Urlaubstag, und der ist uns ja nicht zum ersten Mal verhagelt: kaum waren Stefan und ich in Badehose und Bikini mit der Kamera in der Hand zu einer Inselumrundung aufgebrochen, fing es an aus Kübeln zu schütten. Während wir uns unter einer total Regen-durchlässigen Palme verkrochen haben, haben Kerstin und Holger versucht, unser aller sieben Sachen zu retten. Hat leider nicht ganz geklappt, und unser Gepäck enthielt daher auf dem Rückweg ca. 3 kg Regenwasser (o:

Zurück am Paradise Cove, und nass wie die Pudel

Ja, das war die zweite Woche auf den Cook Inseln. Auch die war viel zu schnell vorbei, aber das ist ja bekanntlich immer so wenn's einem richtig gut gefällt. Ich würde sagen, das war ein super gelungener Trip, und das nicht zuletzt wegen der äusserst guten Gesellschaft! Danke an alle Mitfahrer für einen wunderbaren Ausklang des Jahres 2008, und einen super Start ins Jahr 2009.  
'Dat könn' wa nochmaaaal machen!' (o:

1 Kommentar:

Unknown hat gesagt…

Halleluja! Da will ich auch hin! Da ist ja jedes Bild wie eine Postkarte! Und das Wetter sieht vielversprechender aus als 2 Grad und Dauerregen!

 
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