Urlaub im hohen Norden Teil 9
Zwei Tage im Bungle Bungle (Purnululu) National Park
Dieser Nationalpark stand auf Lindas Prioritätenlist ganz oben, und nachdem bereits das Mitchell Plateau aus Zeitgründen aus dem Programm geflogen war, war der Bungle Bungle Park endgültig ein Muss! Da der Park nur über eine 55km lange 4WD-Piste zu erreichen ist, die laut 'Iwanowski' schon nach nur einem einzigen starken Regen nicht mehr befahrbar ist, ist das Entsetzen mittelmässig bis gross, als es an den zwei Abenden vor der Reise in den NP ordentlich gewittert und nach deutschem Ermessen Sturzbach-artig geschüttet hat. Bevor wir uns also ins eigene Unglück stürzen und den teuren 4WD in der Pampa festfahren, ziehen wir also lieber die Touri-Info im letzten Ort vor Bungle Bungle zu Rate und erkundigen uns, wie gross die Gefahr sei, a) bereits auf dem Weg zum Nationalpark steckenzubleiben bzw. b) bis in den Park zu kommen aber dann ob der drohende Regenfälle dort für das nächste halbe Jahr festgenagelt zu sein, weil sich die Zufahrtsstrasse (übrigens die einzige) hinter uns in Wohlgefallen auflöst. Die nette Lady am Informationsschalter lächelt jedoch müde, versichert uns, dass es keinerlei Problem darstelle noch in den Park und auch wieder heraus zu kommen, und dass es sich bei den Sturzbächen auch nicht um eben solche, sondern um einen harmlosen 'drizzle', zu Deutsch Nieselregen, gehandelt habe. Als Sie unsere skeptischen Blicke sieht ruft Sie zur Sicherheit sogar noch die im Park befindlichen Ranger an, die ihre Einschätzung jedoch teilen. Na dann. Auf gehts. Immerhin weiss die gute Frau jetzt von unseren Plänen, und falls wir doch verschütt gehen, weiss zumindest irgendjemand, wo man mal suchen könnte.
Tatsächlich ist die 'Strasse' nicht so schlecht wie befürchtet, und die 55km legen wir 'locker' in 2 Stunden zurück. Es ist auch nur eine einzige Furt zu durchqueren, und die Bugwelle schiebt unser Landcruiser wacker vor sich her. Viel tiefer darf das Wasser allerdings nicht werden, denn wir haben ja keinen Schnorchel am Auto, und durch Wasser fahren ist auch nicht versichert. Ebenso wie rückwärts fahren übrigens. Diese Aussies...
Endlich angekommen, ziehen dann auch gleich wieder Gewitterwolken auf, die mal wieder eine ordentliche Dusche mitbringen. Von wegen Drizzle...In diesem Fall ist aber die Dusche sehr willkommen, wurden wir doch gerade Zeuge einer australischen Bush-Eigenheit: Von unserem Campingplatz (dem einzigen geöffneten im Park) nur durch ein ausgetrockentes Flussbett getrennt, wird von der heissen Sonne und heissen Wüstenwinden ein Buschfeuer so richtig angefacht. Na prima. Feuer im allgemeinen braucht bei diesen klimatischen Bedingungen sowieso niemand, und Buschfeuer im speziellen schon gar nicht. Was uns jedoch bedrohlich und wenig lustig erscheint, veranlasste die flugs von uns informierten Ranger lediglich zu der Vermutung, dass der drohende Regen das Feuer schon löschen werde. Hat er auch. Zum Glück. Während wir den Regen das Feuer löschen haben lassen, haben wir uns auf Empfehlung des Rangers zu einem walk am anderen Ende des Parks aufgemacht. Der war dann auch sehr lohnenswert, und als wir nach unserem sundowner-Bierchen auf den Campingplatz zurückkehren, glühen auch nur noch ein paar Baumstämme auf der anderen Seite des Flusses...nach Lagerfeuer ist uns heute jedenfalls nicht, und wir werfen den Gaskocher an, um zur Abwechselung mal...Nudel zu essen.
Tatsächlich ist die 'Strasse' nicht so schlecht wie befürchtet, und die 55km legen wir 'locker' in 2 Stunden zurück. Es ist auch nur eine einzige Furt zu durchqueren, und die Bugwelle schiebt unser Landcruiser wacker vor sich her. Viel tiefer darf das Wasser allerdings nicht werden, denn wir haben ja keinen Schnorchel am Auto, und durch Wasser fahren ist auch nicht versichert. Ebenso wie rückwärts fahren übrigens. Diese Aussies...
Endlich angekommen, ziehen dann auch gleich wieder Gewitterwolken auf, die mal wieder eine ordentliche Dusche mitbringen. Von wegen Drizzle...In diesem Fall ist aber die Dusche sehr willkommen, wurden wir doch gerade Zeuge einer australischen Bush-Eigenheit: Von unserem Campingplatz (dem einzigen geöffneten im Park) nur durch ein ausgetrockentes Flussbett getrennt, wird von der heissen Sonne und heissen Wüstenwinden ein Buschfeuer so richtig angefacht. Na prima. Feuer im allgemeinen braucht bei diesen klimatischen Bedingungen sowieso niemand, und Buschfeuer im speziellen schon gar nicht. Was uns jedoch bedrohlich und wenig lustig erscheint, veranlasste die flugs von uns informierten Ranger lediglich zu der Vermutung, dass der drohende Regen das Feuer schon löschen werde. Hat er auch. Zum Glück. Während wir den Regen das Feuer löschen haben lassen, haben wir uns auf Empfehlung des Rangers zu einem walk am anderen Ende des Parks aufgemacht. Der war dann auch sehr lohnenswert, und als wir nach unserem sundowner-Bierchen auf den Campingplatz zurückkehren, glühen auch nur noch ein paar Baumstämme auf der anderen Seite des Flusses...nach Lagerfeuer ist uns heute jedenfalls nicht, und wir werfen den Gaskocher an, um zur Abwechselung mal...Nudel zu essen.
das sogenannte Spinnifex Gras. Sehr charakteristisch für die Gegend. Sieht aus wie grüne Maulwurfshügel
Vorbereitungen für den 'Echidna Chasm walk'
Aussicht von einem lookout nach dem Gewitter. Jetzt sind es übrigens nur noch 35 °C oder so
in der Schlucht
Die Abendsonne lässt alles rot leuchten
noch mehr rote Berge
und noch mehr Gegend
nach soviel Aufregung haben wir uns das sundowner Bier heute richtig verdient
jetzt wieder Sonnenuntergangs- statt Weltuntergangsstimmung
auch der Abwasch muss gemacht werden, es wird Zeit für die Erfindung der Camping-Spülmaschine
Die Camping-Dusche gibts ja schon...
am nächsten Tag geht der walk zur Cathedral Gorge, durch mannshohes Spinnifexgrass
Landschaft im Bungle Bungle NP
zwei Bee eater
noch mehr Landschaft
und noch mehr...
der erste Stopp des Piccaninny walks führt...
...zu diesem lookout
schööööööne Aussicht!!C U Stefan

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