St. Kilda!!! Football Australian Rules
The Saints are coming!
Hi Footie-Folks,
Gestern waren wir zum ersten mal beim Australian Football. St. Kilda gegen Carlton FC.
Lindas Kollegen Danny (ja, der aus Darwin) und Jack haben uns mitgenommen.
Ich hatte mich schon länger für St.Kilda (The Saints) als Fan entschieden wegen der Analogien zu St. Pauli, der schicken Vereinsfarben und einiger Top-Spieler mit deutschen Namen (Nick Riewoldt, Fraser Gerig und Brett Voss) während Linda Kollegen glühende Anhänger von Carlton FC (The Blues) sind.
Aussie Rules Football ist schon ein für nicht Australier sehr gewöhnungbedürftiger Sport:
Eine Mischung aus Rugby und American Football ohne Schutzbeleidung. Ein extrem athletischer Sport bei dem es richtig zur Sache geht. Ausserdem ist nach meiner unkundigen Meinung ein großer Zufallsfaktor eingebaut: die Steuerung eines Ei-förmigen Balls beim Schießen (so wie beim normalen Fußball der Torwrt einen Abschlag aus der Hand macht) ist kaum gegeben.
Auch bei den Anstößen, der Schiri knallt den Ball mit voller Wucht auf den (Kundt-) Rasen ist nicht abzusehen wohin die Pille fliegt. Dazu kommt das seltsame Zählsystem: Wenn man durch die inneren Stangen trifft (goal) gibt es 6 Punkte, wenn man knapp daneben durch die äußeren Stangen trifft (behind) gibt es nur einen Punkt... der Unterschied kann schon ein Spiel entscheiden... Wenn aber relativ gut trifft, aber der Ball ein der Torstangen berührt, gibt gar keinen Punkt, egal ob er dann noch reingeht. Super...
Weil das Spielfeld auch noch riesen groß ist, mindestens die doppelte Fläche eines Fußball feldes und oval, gibt es jede Menge Schieds-, Tor- und Linien Richter. Also 5 Schieds und Linienrichter auf dem Feld, 2 daneben und noch 2 Torrichter mit 3 (!) Flaggen...
Das komischte ist aus meiner Sicht, das auch während das Spiel läuft, stets "Hilfspersonal" zusätzlich zu den Spielern auf dem Platz herum läuft:
als da wären die Runners 2 pro Team, von denen aber immer nur einer auf dem Platz ist, während der ander am Telefon hängt und Anweisungen vom Trainer bekommt. Diese bringen sie dann auf den Platz zu den jeweiligen Spielern.
Dann gibt es noch die Wasserträger (Waterboys), 2 pro Team, die Spieler mit Getränken und auch mit taktischen Hinweisen versorgen...
Dann gibt es auch noch 4 (!) Physios, die die Spieler wieder zusammenflicken...
Es ist also ganz schön was los auf dem Feld. Zudem ist das Spiel auch ganz schön schnell und es gibt kaum Unterbrechungen. Dafür werden aber 4 Viertel a 20 Minuten mit zusätzlicher Nachspielzeit gespielt.
Lindas Kollegen Danny (ja, der aus Darwin) und Jack haben uns mitgenommen.
Ich hatte mich schon länger für St.Kilda (The Saints) als Fan entschieden wegen der Analogien zu St. Pauli, der schicken Vereinsfarben und einiger Top-Spieler mit deutschen Namen (Nick Riewoldt, Fraser Gerig und Brett Voss) während Linda Kollegen glühende Anhänger von Carlton FC (The Blues) sind.
Aussie Rules Football ist schon ein für nicht Australier sehr gewöhnungbedürftiger Sport:
Eine Mischung aus Rugby und American Football ohne Schutzbeleidung. Ein extrem athletischer Sport bei dem es richtig zur Sache geht. Ausserdem ist nach meiner unkundigen Meinung ein großer Zufallsfaktor eingebaut: die Steuerung eines Ei-förmigen Balls beim Schießen (so wie beim normalen Fußball der Torwrt einen Abschlag aus der Hand macht) ist kaum gegeben.
Auch bei den Anstößen, der Schiri knallt den Ball mit voller Wucht auf den (Kundt-) Rasen ist nicht abzusehen wohin die Pille fliegt. Dazu kommt das seltsame Zählsystem: Wenn man durch die inneren Stangen trifft (goal) gibt es 6 Punkte, wenn man knapp daneben durch die äußeren Stangen trifft (behind) gibt es nur einen Punkt... der Unterschied kann schon ein Spiel entscheiden... Wenn aber relativ gut trifft, aber der Ball ein der Torstangen berührt, gibt gar keinen Punkt, egal ob er dann noch reingeht. Super...
Weil das Spielfeld auch noch riesen groß ist, mindestens die doppelte Fläche eines Fußball feldes und oval, gibt es jede Menge Schieds-, Tor- und Linien Richter. Also 5 Schieds und Linienrichter auf dem Feld, 2 daneben und noch 2 Torrichter mit 3 (!) Flaggen...
Das komischte ist aus meiner Sicht, das auch während das Spiel läuft, stets "Hilfspersonal" zusätzlich zu den Spielern auf dem Platz herum läuft:
als da wären die Runners 2 pro Team, von denen aber immer nur einer auf dem Platz ist, während der ander am Telefon hängt und Anweisungen vom Trainer bekommt. Diese bringen sie dann auf den Platz zu den jeweiligen Spielern.
Dann gibt es noch die Wasserträger (Waterboys), 2 pro Team, die Spieler mit Getränken und auch mit taktischen Hinweisen versorgen...
Dann gibt es auch noch 4 (!) Physios, die die Spieler wieder zusammenflicken...
Es ist also ganz schön was los auf dem Feld. Zudem ist das Spiel auch ganz schön schnell und es gibt kaum Unterbrechungen. Dafür werden aber 4 Viertel a 20 Minuten mit zusätzlicher Nachspielzeit gespielt.
Nach dem Spiel gehen die Blues mit Blues in den mit hängenden Köpfen vom PlatzDaraus kann man ja dann schon entnehmen wie das Spiel gelaufen ist:
St. Kilda hat dick gewonnen!!!
Und war mit 43 Punkten Vorsprung:
Bis denne, Euer rasender Sportreporter,
Stefan
St. Kilda hat dick gewonnen!!!
Und war mit 43 Punkten Vorsprung:
St. Kilda FC 125 : 82 Carlton FC
(The Saints) (The Blues)
(The Saints) (The Blues)
Aber es doch echt spannend:
Im ersten Viertel (27:17) haben die Saints echt furios begonnen und dann ein wenig nachgelassen. Im Zweiten Viertel (28:18) haben sie die Tendenz fortgesetzt und führten zur Halbzeit mit 20 Punkten Vorsprung. Was aber beim Aussie Footie noch nicht viel besagt...
Dann haben die Blues im dritten Viertel (33:39) ihre Aufholjagt begonnen und den Vorsprung von St. Kilda auf 14 Punkte reduziert. Im letzten Viertel (36:8) hat Carlton dann alles gewagt, hinten total aufgemacht und sind von den Saints brutal abgestraft worden. Wer wagt, der kann eben auch hoch verlieren ;-))
Das war ein vergnüglicher Abend mit ansprechendem Sport, der aber im Kern eher Sportentertainment ist, weil die AFL (Australian Football League) ein Franchise System ist, das dazu da ist Geld zu verdienen und nicht um großen Sport zu zeigen...
Im ersten Viertel (27:17) haben die Saints echt furios begonnen und dann ein wenig nachgelassen. Im Zweiten Viertel (28:18) haben sie die Tendenz fortgesetzt und führten zur Halbzeit mit 20 Punkten Vorsprung. Was aber beim Aussie Footie noch nicht viel besagt...
Dann haben die Blues im dritten Viertel (33:39) ihre Aufholjagt begonnen und den Vorsprung von St. Kilda auf 14 Punkte reduziert. Im letzten Viertel (36:8) hat Carlton dann alles gewagt, hinten total aufgemacht und sind von den Saints brutal abgestraft worden. Wer wagt, der kann eben auch hoch verlieren ;-))
Das war ein vergnüglicher Abend mit ansprechendem Sport, der aber im Kern eher Sportentertainment ist, weil die AFL (Australian Football League) ein Franchise System ist, das dazu da ist Geld zu verdienen und nicht um großen Sport zu zeigen...
Bis denne, Euer rasender Sportreporter,
Stefan




1 Kommentar:
Hey! Diesen Sport soll noch einer verstehen.....
Aber wisst Ihr was, Nicci und Tim haben fuer Leon eine coole 'St. Pauli Jacke' mitgebracht. Muesst mal auf meinem blog gucken! ;-)))
lieben Gruss, Regina
Kommentar veröffentlichen