Von Perth zum Nambung NP (Pinnacles Desert)
Hi Reise-Folks,
da uns Jet-Star, eine hiesige Billig-Fluglinie, mit einem Super-Valentines-Day-Sonderangebot beglückt hat, mußten wir schnell nach Western Australien fliegen, um dem Winter so lange als möglich aus dem wege zu gehen. Der Flug hat uns sage und schreibe 390AU$ gekostet, selbstverständlich hin und zurück für beide zusammen ;-)). Das ist für eine Flugzeit von 4 1/2 h (oneway) echt nicht schlecht; auch wenn man seine Drinks bezahlen muss. Also ab nach Perth, der isoliertesten Großstadt der Welt (im Umkreis von 3000km ist so zu sagen nix, nix und wieder nix, wenn man von solchen Metropolen wie Carnavon (4.500 Einwohner) oder dem Bergbauzentrum (Tom Price 1.600 Einwohner) absieht...
Ansonsten ist Perth tatsächlich die schönste Großbaustelle Australiens, da es gerade wegen der großen Nachfrage nach Bodenschätzen unglaublich boomt.
Unser erstes Ziel auf dem Weg in den Norden war der Nambung National Park, häufiger unter dem Namen Pinnacle Desert bekannt. Bei dem Örtchen Cervantes direkt an der Küste zeigt sich eine kleine aber erstaunliche Landschaft:

Schon auf dem Weg hierher zeigte sich die Weite und einigermaßen eintönige Landschaft des größten Staates Australiens. Die Strassen, hier eine direkte Nebenstrasse des Highways verlaufen oft zig Kilometer geradeaus. Sie sind aber, wenn auch manchmal etwas schmal, super gut gepflegt.

Die erste Nacht haben wir dann gleich (etwas illegal) wild campend direkt vor dem Parkeingang auf einem Rastplatz direkt am Meer verbracht.
Für den Anfang schon mal ganz nett, oder?

Das Wetter spielt noch nicht ganz mit (18-23 Grad und bedeckt), aber wir sind ja noch weit im Süden und es ist schon Anfang Winter.... Derweil ist die Dürre in Melbourne und Umgegend beendet und es schüttet wie aus Kübeln bei 12 Grad. Da wollen wir mal nicht mit unserem Urlaubs-Timing meckern.
Bis denne, Stefan


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