Dienstag, November 20, 2007

erste und letzte 'Station' der Reise: die Martis...

Sonntagmorgen in New York... Die erste Aufgabe des Tages hiess: mein Gepäck und mich zur Bus Authority schaffen, von wo der Bus Richtung Boston aufbrechen sollte. Da ja aber New York dem Himmel sei Dank tatsächlich die Stadt ist, die niemals schläft, war es gar kein Problem, ein Taxi aufzutreiben, dass mich am Bus abgeliefert hat. Das war auch gut so, denn ich war in diesem Stadium der Reise nicht mehr in der Lage, mein Gepäck eigenhändig ueber grössere Strecken fortzubewegen (o: Schon VOR allen weiteren Einkaeufen in New York hat mich der bell boy im Konferenzhotel gefragt, ob es mein Ernst sei, mit diesem Gepäckstueck zum Bus laufen zu wollen. Da aber die Bushaltestelle nur zwei Blocks entfernt war (und es mir ein bisschen peinlich war, fuer nur 400m ein Taxi zu bemuehen) habe ich dort noch den Ehrgeiz besessen, diese Minimaldistanz per pedes zurueckzulegen, was mir einen beeindrucketen Blick des bell boys eingebracht hat und die Feststellung, dass ich eine ‘strooooong woman’ sein müsse. Tja, gut gefrühstückt ist eben schon halb gewonnen (o: In Boston angekommen stellte sich aber dann gar nicht erst die Frage ‘S Bahn oder Taxi’, da sich die erstere Möglichkeit aus oben genannten Gründen einfach von selbst ausschloss…Shopping in New York hatte das Gewicht meiner Tasche einfach über die Marke des ‘zulässigen Gesamtgewichts’ katapultiert. Ein Taxi hat mich dann also zu den Martis nach Hause gebracht, und die Freude war gross, sich nach ‘nur’ 3 Monaten schon wieder zu sehen. Natürlich gab es viel zu erzählen, denn in der Zwischenzeit war ja eine ganze Menge passiert.
Am Montag haben Regina, Leon und ich die Einkaufsmeile in Boston erkundet, und, ich weiss nicht wie es passiert ist, aber ich habe noch mehr eingekauft. Ein Kleid dieses Mal, immerhin passend für den Sommer, der ja in Melbourne vor der Türe steht. Und an diesem Punkt war ja sowie egal, ob die Tasche noch schwerer wuerde, weil das Taxi zum Flughafen ohnehin unausweichlich war. Ausserdem haben wir den Predential Center "erklommen", und die Aussicht vom 52. Stock genossen, welche grossartig war, denn wir hatten Glueck, und einen wunderschoenen und klaren, sonnigen Tag erwischt.
Am Dienstag habe ich dann Matts neues Reich an der der Harvard School of Public Health besucht: Ich wuerde sagen, man kann es schlechter treffen... ein tolles Labor, ein Riesenbuero und viele nette Leute, was will man mehr?!
Die Abende haben wir gemuetlich zu Hause verbracht, und die Martis wären nicht die Martis, wenn es nicht jeden Abend ein leckeres Dinner (jeweils mit viiiiel Knoblauch), einem guten Tröpfchen und leckerer (Schweizer!) Schokolade gegeben haette, und so hatte ich einen fantastischen Abschluss meiner Reise im Hause Marti.


Ein gutes Team: Leon und Moira


kein Abendessen ohne Knoblauch


Auf dem Aussichtsdeck des Prudential Centre: Regina und Leon...


...und Linda und Leon.


Mama ist doch die Beste!


Aussicht über den Charles River auf die Skyline


'Moira die Unermüdliche' in Spiellaune


Toben ist toll!!

Der Rückflug nach Australien stellte dann die letzte Hürde vorm 'Nach Hause kommen' dar: 'United Airlines' sollte mich erst nach San Francisco, von da nach Sydney und schlussendlich nach Melbourne bringen, ein 24 Stunden Trip, der eigentlich kein grosses Problem darstellt. Schon in Boston hatte mich das Bodenpersonal allerdings soweit, dass mein sonst relativ stabiler Geduldsfaden kurz vorm Reissen war, denn ich habe selten so unfreundliche Menschen erlebt. Nur die gute Schule zum Thema 'es-gibt-nur-Falten-wenn-ich-mich-jetzt-aufrege' in Kilifi hat dazu geführt, dass ich ohne ernsthafte Streitereien bis nach San Francisco gekommen bin, und von da an war die Sache dann wieder in Ordnung. Habe nach meiner Rotwein-Ration zum Abendessen einfach geschlafen, bis wir in Sydney gelandet sind. Dort gabs dann noch was Spannendes zu sehen: der neue Airbus A380 von Singapore Airlines, der bisher einzig und allein auf der Strecke Singapore-Sydney unterwegs ist, stand in Sydney zum Bestaunen bereit. Ganz schön...gross!


ganz schön...gross!!

Und warum es toll ist, wieder in Melbourne zu sein:

good old 'Melle' aus dem Flugzeug

Sonnenuntergang am St.Kilda Pier

'unser' Melbourne vom St.Kilda Pier aus gesehen

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Wow! Das Foto vom Sonnenuntergang am St.Kilda Pier ist echt für einen Fotowettbewerb zu empfehlen!
Und auch 'Euer' (da nachts?!) Melle ist nicht schlecht geworden...!

Viele Grüße aus Hannover, M.

Anonym hat gesagt…

liebe linda, es war so schoen, dich bei uns zu haben!!!! komm bald wieder und bring stefan mit!
danke fuer den schoenen post und die tollen bilder von melbourne...da bekommt man doch gleich wieder grosses heimweh! ganz lieben gruss, regina

Anonym hat gesagt…

Hallo Linda,

vielen Dank, dass du die ganzen Reisestrapazen auf dich genommen hast, um uns so interessante und unterhaltsame Posts zu schreiben
;-)

Du hast definitiv große schrifstellerische Talente. Das ist beste Unterhaltung, weiter so!

Liebe Grüße nach Down under

Der Hägar

Anonym hat gesagt…

Liebe Linda,

unglaublich spannend und wahnsinnig unterhaltsam deine Reiseberichte! Bin schwer beeindruckt.

Ganz liebe Grüsse aus der CH
Tina

 
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