Auf ins sonnige Königinnenland: Queeensläääänd
ODER:
REIF FÜR DIE INSEL
Hallo Reisefolks,
da habt Ihr bestimmt schon geglaubt, wir wären sesshaft und langweilig geworden, was? Es sei Euch verziehen, denn lange waren auch keine Neuigkeiten zu lesen. Am (mittlerweile vor-) letzten Wochenende stand aber dann endlich mal wieder ein 'Ausflug' auf dem Programm, im wahrsten Sinne des Wortes sogar, denn wir sind dem kalten und winterlichen Melbourne für ein verlängertes Wochenende entflogen. Denen, die schon wieder unsere Urlaubstage nachrechnen sei gesagt, es handelt sich lediglich um wohlverdienten Überstundenabbau in Stefans Fall und um einen halbwegs verdienten in Lindas (ausserdem kann ich ja Stefan nicht alleine verreisen lassen, das werdet Ihr sicher verstehen?!).
Zur weiteren Erklärung sei noch hinzugefügt, dass der Herr im Hause Reiling zum Wohle der allgegenwärtigen Firma bereits die ganze Woche im queensländischen Mackay (sprich Mackooooi) unterwegs war. Leider in strömendem Regen, so dass der Vorrat an Gummistiefeln und Regenschirmen im lokalen Baumarkt in Nullkommanix erschöpft war.
Fürs Wochenende war immerhin eine Auflockerung angesagt, aber als ich am späten Donnerstag auf meinem Weg nach Mackooooi in Brisbane zwischen gelandet bin, hat es quasi noch Hunde und Katzen geregnet. Es hat geplästert was das Zeug hält, und ich habe uns vor meinem geistigen Auge schon 4 Tage lang an der Hotelbar sitzen sehen. Alternativ vor der Glotze. Oder im Spa. Nicht aber am Strand, was das eigentliche Ziel der Aktion war.
Aber noch war ja nicht aller Tage Abend, und als ich nach diversen Verspätungen endlich in Mackooooi gelandet war, sah die Lage schon etwas besser aus.
Am Freitagmorgen waren dann tatsächlich Spuren von blauem Himmel zu sehen, auch der Wind war abgeflaut, und das war auch gut so, denn die Kiste, die uns zu unserer End-Destination bringen sollte, war ebenso klein wie wir es schon vermutet hatten.
Das Ziel hiess Brampton Island, ein kleines Inselchen am südlichen Rand der Whitsunday Islands, mit einem Umfang von ganzen 8.7 km. So lang jedenfalls war der Rund-'Wander'-Weg, der die Insel umrundet. Damit es auf einem solch kleinen Inselchen auch nicht zu voll wird, gab es genau ein Resort, und das sollte für die nächsten drei Nächste unsere Herberge sein. Kaum gelandet waren auch die restlichen Wolken verschwunden, und der typisch australische leuchtend blaue Himmel zeigte sich von seiner besten Seite.
An der Bar haben wir trotzdem gesessen, aber erst zur Happy Hour, mit einem leckeren Cocktail in der Hand, und wunderbaren Sonnenuntergängen vor den Augen. So kann mans also aushalten, im queeeeenslääändischen Winter. 24° am Tag, und 15 in der Nacht, was will man sich beschweren?!
Da fiels schwer, bei 3° am späten Montagabend wieder aus dem Flieger zu steigen um viktorianischen Boden zu betreten. Aber: ein klassische Fall von: TelAviv!

Mindestpassagierzahl: 2! Die Voraussetzung haben wir erfüllt!

'Wanderung' zur Dingy Bay bei strahlendem Himmel

der Hausstrand! Und mal wieder der unvergleichlich blaue Himmel.

Ebbe! Und blauer Himmel.

Sandbank, auf der man bei Ebbe (und unter blauem Himmel!) zur Nachbarinsel laufen kann

Blick aufs kaum vorhandene Wasser (schon wieder Ebbe)

noch ein Sonnenuntergang

Unsere Dinner-buddies: Gail, Bev, David, Chris, Linda und Stefan

auf dem Inselrundwanderweg

Blick vom Brampton Peak auf das Resort und die Nachbarinsel Carlisle Island

der andere Arm von Carlisle Island

und leider schon wieder zurueck....

in einer noch kleineren Kiste.








1 Kommentar:
Ich habe mich soeben umentschieden und werde meinen Resturlaub 2008 und den gesamten Jahresurlaub von 2009 nebst abzugeltender 250 Überstunden auf Brampton Island verbringen...! So siehts aus!
Gruß, M.
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