Donnerstag, Januar 29, 2009

Australian Open...

...oder wer schon keinen Sport macht kann wenigstens Sport schauen!

Hallo Sportsfreunde,

dank Stefans Arbeitgeber konnten wir dieses Jahr zusammen mit einigen Geschäftspartnern von Dräger zu den Viertelfinalspielen bei den Australian Open gehen. Mein Respekt vor dem Tenniszirkus ist seitdem tatsächlich deutlich gestiegen, denn während wir schon seit Wochen keinen Sport mehr machen (dauernd diese Ferien und dann immer dieses heisse Wetter), und uns schon fast zu heiss zum Zusehen war (mit 35-40 Grad, und das noch abends gegen 7), wurde uns noch einigermassen sehenswerter und spannender Sport geboten. So ein Ball kann ganz schön schnell durch die Gegend fliegen, wenn so ein Herr Federer dahinter kloppt....
Das erste Spiel wurde von den Damen Safina und Dokic bestritten, mit der Letzteren als australischer Publikumsliebling. Die ist dann leider rausgeflogen, was aber ihrer Präsenz auf den Titelseiten aller mehr oder weniger seriösen australischen Schmierblätter keinen Abbruch getan hat. Australier können ja sooo sentimental werden wenn es um Sport geht. Naja, die Stimmung war jedenfalls super.

Jelena Dokic, das neue Lieblingskind der Australier

Dinara Safina hat sich ein bisschen unbeliebt gemacht, 
indem sie den australischen Liebling rausgeworfen hat

Das zweite Spiel war mit Spannung erwartet worden, denn den Herrn Federer live zu sehen war ja schon mal was auf das man sich freuen konnte. Auf ein spannendes 5 Satz Spiel hatten wir gehofft, ganz uneigennützig wie wir sind, denn WIR mussten ja auch nicht bei einer Affenhitze wild auf dem Court rumsprinten. Nach einer Viertelstunde war allerdings klar, dass daraus nichts werden würde. Nach einer halben Stunde fing der Gegner an, mir leid zu tun, und es war irgendwie klar, wer das Spiel gewinnen würde. Er war wohl nicht ohne Grund so lange die Nummer 1, der 'Rog'


Herr Federer beim Service...

...und sein Gegner, del Potre

Hier gabs noch genug Energie...

...und auch 'Rog' ist warm geworden

Spiel, Satz und Sieg an Federer

Was der Gegner mit Fassung zu tragen scheint. 
Vielleicht war er froh, dass es schnell vorbei war

Der Gewinner des Abends, und vielleicht des Tuniers?

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