Cross-Island Walk
Als Alternative zum herrlichen Untätigsein haben wir nach ein paar Tagen ersteinmal den Cross Island Walk in Angriff genommen. Der sollte uns, wie der Name bereits vermuten lässt, quer über die Insel führen, und das von Norden nach Süden, da in dieser Richtung die Gefahr des Verirrens geringer sei (sehr ermutigend)...! Das eigentliche Ziel der ganzen Aktion war die 'needle', nicht der höchste, aber der markanteste Gipfel von Rarotonga, den wir schon immer mal wieder aus der Ferne erspäht haben. Schon am Ausgangspunkt hätte man ahnen können was uns erwartet, denn abseits der erfrischenden Meeresbrise war man sofort beliebtes Ziel von Mücken und Co, und ausserdem war es auch noch knackeheiss, so dass einem die Suppe bestehend aus Sonnencreme und Inseketen-Repellent sprichwörtlich am Kopf und anderen Körperteilen runterlief. Aber von solchen Kleinigkeiten lassen wir uns natürlich nicht abhalten, und rauf gings auf den Berg.

Am Ausgangspunnkt: 'Te Rua Manga', die 'needle' ist schon zu sehen

Ganz schön steil war's, und ganz schön schwül im grünen Dickicht

Immerhin wird man mit Aussichten auf Nord- und Südküste belohnt,
sobald man aus dem Dickicht auftauchen kann
sobald man aus dem Dickicht auftauchen kann

Ranger Stefan kämpft sich durch den Busch

Ziel erreicht: am Fusse der 'needle'. Pünktlich zum Fotografierstopp hängt dann auch eine Wolke über uns fest.
An diesem Punkt hätte man auch umkehren können um zum Ausganspunkt zurückzugehen. Aber das wäre ja zu einfach gewesen, also sind wir der eher kryptischen Beschreibung des Weges im Lonely Planet gefolgt, sind über Stock und Stein gewandert, mehrere Male über und durch den Papua Stream gehüpft, inklusive Ausrutschen und ins Wasser fallen, und inklusive wenigstens 2 Mal vom Weg abkommen. Die Mücken haben sich gefreut, denn allzu viele Touristen nehmen diese Route sicher nicht. Gelohnt hat es sich dennoch, auch wenn die erhofften Aussichten auf Lagune und Strand nach der 'needle' ausgeblieben sind.

Am Ende der Wanderung die örtliche Badeanstalt, der Wigmore's waterfall. Wir haben dann aber doch die Lagune vor der eigenen Haustür bevorzugt. Nachdem uns gerade der 'clockwise' Bus vor der Nase weggefahren war, hatten wir die Wahl zwischen 'per pedes' oder 'per Anhalter' zum Hotel zurückzukommen. Nach einigen erfolglosen Versuchen hatte dann endlich jemand Erbarmen mit uns, und wir konnten Alternative 2 wählen. Stefan und Holger haben sich nochmal auf den Weg machen müssen, die Scooter vom Ausgangspunkt der Wanderung zurückzuholen, während Kerstin und ich schon die müden Knochen im Lagunenwasser 'kühlen' durften.




Ein 'echter' Biologe könnte Euch jetzt auch hier Bildunterschriften liefern, aber Ihr kennt mich ja schon, und ich weiss, dass das niemand mehr von mir erwartet (o:
Toll aussehen tut's trotzdem, und nach drei Jahren im dürren Australien ist schon ganz schon beeindruckend, was regelmässiger Regen in Kombination mit vernünftigen Temperaturen hervorbringen kann.
Toll aussehen tut's trotzdem, und nach drei Jahren im dürren Australien ist schon ganz schon beeindruckend, was regelmässiger Regen in Kombination mit vernünftigen Temperaturen hervorbringen kann.

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