Montag, Oktober 19, 2009

West MacDonnell Ranges

Hallo Reise-folks!


Nach nun fast vier Jahren auf dem roten Kontinent, und nach unzaehligen Trips ain die verschiedensten Winkeln von Down Under haben wir es endlich geschafft, das rote Herz von Australien zu erkunden. Unsere Freunde von Tiger Airways haben uns dieses Mal ganz ohne Probleme mitgenommen und nach Alice Springs gebracht, wo unsere Tour starten sollte. Weil wir natuerlich mal wieder zu spaet dran waren mit ordentlicher Organisation, hatten wir keinen 4WD Camper mehr buchen koennen, und mussten erstmal einen 4WD und die Campingausruestung einzeln einsammeln, denn beides ist unbedingt vonnoeten (wird tatsaechlich so geschrieben) wenn man auch noch die West MacDonnell Ranges erkunden will. Der upgrade zum luxury 4WD brachte uns statt des gebuchten Landcruisers einen riesigen Nissan Patrol ein, der dann in Alice von einem netten Familienbetrieb mit der noetingen Campingausstattung vollgepackt wurde. Danach gings zum Supermarkt, Verpflegung fuer die naechsten Tage und Eis fuer den Esky besorgen, und schnell ein paar standesgemaesse Sundowner-Drinks einkaufen- dachten wir, bis wir vor der verschlossenen Tuer des bottle shops standen. DAS wieder... im Northern Territory machen die Bottle shops erst am Nachmittag auf, um gepflegtes Betrinken schon vor dem Mittagessen zu verhindern. Hatten wir (nicht zum ersten Mal!) total vergessen, und da wir nicht den halben Tag mit Warten verbringen wollten, hiess es am ersten Abend ohne Sundowner Drink aber mit leckerem Kraneberger den Abend beschliessen...
Von Alice Springs fuehrte uns der erste Teil des Larapinta Drives in the West MacDonnell Ranges:

Stop im 'Simpsons Gap'

Zebrafinken ganz ohne Kaefig drumherum

Am Ellery Creek Waterhole

Da wir uns am naechsten Tag die Ormiston Gorge ansehen wollten, haben wir hier auch unser Lager aufgeschlagen. Das war dieses mal schnell erledigt, denn wir hatten vom Campingausruestungsverleih statt Zelt einen Doppel-Swag bekommen, den man nur ausrollen brauchte. Zusaetzlicher Bonus: ohne Dach oder Moskitonetz vor der Nase haben wir quasi unter dem freien Sternenhimmel geschlafen, und jede Nacht vor dem Einschlafen 1 Millionen Sterne und Sternschnuppen gesehen. Mann, war das schoen!!

Bushcamping an der Ormiston Gorge

Ranger Stefan ruestet sich zum walk um die Ormiston Gorge

Blick vom lookout in die Ormiston Gorge

Blick ueber den Rand

Nicht gerade ein schattiges Plaetzchen, aber mit prima Blick in die Schlucht

Hier hat es uns schonmal super gefallen, und alleine an dieser Schlucht haette man tagelang verschiedene walks machen koennen. Aber wir mussten leider weiter, damit wir am Ende nicht zu wenig Zeit fuer die 'Hauptatraktionen' hatten. Ueber den Mereenie Loop ging es also weiter, am Mount Sonders und am Gosse Bluff vorbei, immer weiter ueber unbefestigte "Strassen" quer durch das Outback, bis wir an unserer naechsten Station, dem Kings Canyon angekommen waren.

Weiter gehts ueber den Mereenie Drive zum Kings Canyon

Blick in die unendliche Weite des Outbacks

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