Montag, April 04, 2011

Chilling... fast wie im honeymoon!

Bevor sich irgendwann der Hochzeitstag der Schlueters jaehrt sollt Ihr aber noch erfahren, wie der Rest des Urlaubs verbracht haben. Das mit ein paar einfachen Worten erzaehlt, denn viel mehr als chillen kann man auf Bora Bora gar nicht machen. Um eine Inselrundfahrt kommt man aber dennoch nicht herum, wenn auch nicht ganz so bequem wie auf Rarotonga oder Aitutaki... ein Pluspunkt fuer die Cook-Inseln hier, denn Scooter fahren ist doch irgendwie entspannter als bei tropischen Bedinungen selber in die Pedale zu treten. Lange hat die Inselumrundung aber ohnehin nicht gedauert, denn schliesslich ist das Inselchen von ueberschaubarer Groesse.

Inselrundfahrt per Drahtesel: Leider gibt es keine Scooter zu mieten wie auf den Cook Inseln, aber ein bisschen sportliche Betaetigung hat ja auch noch niemandem geschadet...

was ganz entspannt aussieht war ziemlich schweisstreibend...

...aber dafuer sind die Strassen besser als mancher Radweg in Melbourne!

...und die Aussicht entschaedigt allemal fuer jegliche Schweissausbrueche!


Hinter jeder Kurve eine neue Aussicht....


...meistens auf sattes gruen und blaues Meer

Da man ja nach Bora Bora bekanntlich nicht wegen der Straende, sondern wegen der Lagune kommt, darf natuerlich eine Lagoon-Cruise auf keinem Programm fehlen. Um mal NICHT den grossen Touristenstroemen auf ebenso grosse Boote zu folgen, haben wir statt bei unserer Hotelvermittlung eine Cruise beim benachbarten Touranbieter gebucht, schoen klein und individuell... und sind prompt beim vermutlich durchgeknalltesten Team der Insel gelandet. Als erstes war natuerlich der Bootsmotor nicht zum Anspringen zu motivieren, so dass unsere erste Handlung darin bestand, dass Boot zu wechseln kaum nachdem wir es uns gemuetlich gemacht hatten. Als DAS Problem behoben war, ging es zunaechst zu einer flachen Stelle der Lagune, wo bereits jede Menge Stachelrochen und Riffhaie auf ihre taegliche Fuetterung warteten. Natuerlich 'durfte' man nicht im Boot bleiben (dies war ja das erste 'Highlight'), und waehrend wir bis zur Huefte im Wasser standen, sind uns die Kollegen Schwarzspitzen-Riffhai & Co nur so um die Beine geschossen wegen der leckeren Fischchen, die die Herren Tourleiter ins Wasser zwischen uns arglose Touristen geworfen haben. Was man vom Haie anfuettern halten soll muss ich ja sicher nicht weiter eroertern (auch wenn es noch so kleine und niedliche sind, da straeuben sich bis heute meine Biologen-Nackenhaare...), aber die meisten anderen fanden es toll, und es gehoerte nunmal zum Programm... Nachdem dieses erste 'Highlight' abgehakt war, ging es allerdings zu einem fantastischen Schnorchel-Spot, der uns nur Stefans Sonnenbrille, aber ansonsten keine weitere Nerven gekostet hat (so eine Sonnenbrille ist dann schonmal weg, wenn man sie auf dem Kopf sitzen hat, waehrend man einen Kopfsprung ins Wasser macht...). Hier gab es die ganze Vielfalt eines einigermassen intakten Korallenriffs zu sehen, mit allem was dazu gehoert. 
Anschliessend haben wir bei musikalischer Live-Unterhaltung die Insel umrundet, um dann eine ausgedehnte lunch-Pause auf der Privatinsel der Tourleiter zu machen, wo es zudem eine Art Aufzuchtstation fuer Lemon sharks und Riffhaie gab. Schon wieder wurde man genoetigt, mit den Biestern zu schnorcheln, und dabei auch noch mit Fisch beworfen, damit einem die Ungeheuern auch schoen nahe kamen. Die Haie tun ja schliesslich nichts, die wollten nicht mal spielen... Nach einer Umrundung des Privatinselchens per pedes, und einer ausgepraegten Siesta neigte sich der Trip seinem Ende zu, und bei weiterer musikalischer Unterhaltung wurden wir wieder auf der Hauptinsel abgeliefert. So ist das manchmal: wer nicht dem (Touristen-) strom folgt, kann schonmal eine... sagen wir sehr individuelle Tour erleben (o: 


Musikalische Unterhaltung bei der Lagoon Cruise... 


... und Eindruecke vom Motu


"Maenner auf Palme"


Auf so einer Privatinsel hat man nette Aussichten...


...wenn auch stellenweise ein bisschen Geroell am Hausstrand


Auch unter Wasser soll's schoen sein... Besuch bei Lemon sharks und Manta rays, mit einem sehr serioesen Tauchanbieter. Wer jemals nach Bora Bora kommt, dem sei Bathy's Dive Center waermstens empfohlen! 


Aber mal sehen, ob die Flaschen auch den Draeger-Test bestehen?! Den Kompressor hat der Herr Reiling natuerlich begutachtet und fuer vertrauenswuerdig befunden (o:

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