ueber- ueberfaelliges Update:
In einem bisher in diesem Ausmass nicht da gewesenen Anfall von Schreibfaulheit haben wir es also wirklich geschafft, den Blog zwei Sommer und einen Winter lang zu vernachlaessigen... allerhoechste Zeit also fuer ein Lebenszeichen! Mittlerweile ist Lilia kein Baby mehr, sondern ein durch die Gegend laufender Wirbelwind, der schon mehr Campingtrips auf dem Buckel hat als so mancher unserer (erwachsenen) Freunde. Sie geht schon an 4 Tagen in der Woche in die day care, findet das ganz prima, und lernt dort jeden Tag mal mehr und mal weniger nuetzliche Dinge. Die Wochenenden verbringen wir gerne mit unserem motorisiertem Familienzuwachs, dem 'Bulli3'. Dazu spaeter mehr. Da meine Hoffnung mittlerweile erloschen ist, den Blog in aller Ausfuehrlichkeit mit allen in der Zwischenzeit erlebten Dingen zu fuellen, will ich wenigstens versuchen, in einigen 'Megaposts' alles Erlebte anzureissen... Vielleicht ergibt sich ja irgendwann die Gelegenheit, weitere Details einzufuegen... oder auch nicht. Aber fangen wir vorne an:
Nachdem der erste Urlaub ueber Weihnachten 2011 mit Lilia prima geklappt hat (was will man erwarten zwei reise- und camp-lustigen Elternteilen?!), haben wir am langen 'Australia Day' Wochenende Ende Januar 2012 einen ersten Campingausflug gewagt. Lilia war gerade 9 Wochen alt, hat die Naechte bereits durchgeschlafen (kein unwichtiges Details, zumindest fuer die uebrigen Camper), und wir dachten, ein bisschen Kontrastprogramm nach dem Urlaub im 4 Sterne Hotel sei angebracht. In Jan Juc bei Torquay haben wir also unser Camp aufgeschlagen. Nicht der welt-schoenste Campingplatz, aber mal was neues. Lilia hat's jedenfalls gemocht, es gabt ja soviel zu sehen und zu beobachten! Zum Beispiel Baeume. Die haben naemlich Blaetter, die sich im Wind bewegen. Extrem spannend und fast besser als ein Mobile!
In der frischen Luft schlaeft es sich am besten!
Unser Sommerhaus: das gelbe Strandzelt!
Chillen am Strand!
Im Februar waren wir dann bereits das zweite Mal in diesem Jahr in Lorne. Ich konnte der Gelegenheit nicht widerstehen, an der MAM teilzunehmen, einer Malaria Konferenz, die nur alle 4 Jahre stattfindet. Neben mehr oder weniger spannenden Vortraegen ueber alle interessanten und weniger interessanten Aspekte der Malaria war natuerlich viel wichtiger, alte Freunde und Kollegen aus Hamburg und aus Kilifi zu treffen. Was fuer ein passendes Fleckchen Lorne doch dafuer ist: ein Konferenzhotel direkt am Strand und obendrein gutes Wetter, herrlich! Wahrend die Mama konferiert hat, haben sich Papa und Tuetti am Strand vergnuegt. So geht's mit dem Arbeiten....
Nach der Konferenz hatten wir ein paar Tage lang Besuch von Till und Shini, unseren Freunden aus der Schweiz. Am wahrscheinlich heissesten Wochenende des Jahres haben wir zusammen mit Matt und Stefan G. im Garten gegrillt, geplauscht, und in Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in Melbourne geschwelgt. Nachdem am Sonntag dann alle Gaeste die Reilingsche Herberge verlassen hatten, sind wir kurzerhand an den 13th Beach nach Barwon Heads gefahren, in der Hoffnung auf eine Abkuehlung im Meer. Das mit der Abkuehlung hat auch geklappt, und obendrein gabs ein Schauspiel der besonderen Art: ein maechtig imposantes Sommergewitter!
Waehrend Linda Wissenschaft betreibt, flanieren Stefan und Lilia mit Freunden aus Hamburg am Strand!
Beim Konferenzdinner darf man natuerlich nicht fehlen:
Tine, JoJo, Amandine und Michelle
Schwitzen im Backyard am heissesten Wochenende des Jahres
Da fahren wir doch noch schnell noch ans Meer...
am 13th Beach in Barwon Heads:
es sieht irgendwie nach Gewitter aus (o:
Da retten wir uns mal schnell nach Barwon Heads 'Downtown'...
...und beobachten das Gewitter bei ein paar Nachos von der Veranda des mexikanischen Restaurants aus.
Wilsons Prom. Unser 'all-time'favourite' sollte natuerlich in diesem Sommer nicht fehlen. Wenigstens einmal haben wir es geschafft, gemeinsam mit den Schlueters ein Wochenende dort zu verbringen. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Wilsons Prom ist und bleibt das schoenste Fleckchen Erde in ganz Victoria, und vielleicht sogar in Australien?! Jedes Mal kann man alle Straende und Buchten neu entdecken, und sich vor lauter Staunen die Augen reiben.
Holger und Hase am Tidal River
Beautiful Norman Bay
Vaeter mit Toechtern und dem Hasen Jonas
Zum langen Labour Day Wochenende im Maerz wollten wir zum ersten Mal Port Fairy im westlichen Victoria erkunden. Leider hatten wir bis kurz vorher nicht auf dem Schirm, dass an diesem Wochenende traditionell das Folk Music Festival dort stattfindet, und man quasi im ganzen Ort und auch drumherum kein Bein mehr an den Boden, und schon gar kein Zelt mehr auf den Boden irgendeines Campingplatzes bekommt. Natuerlich hatte uns das nicht davon abgehalten, trotzdem in diese Richtung zu fahren, denn irgendwo, so hatten wir gehofft, wuerden wir unsere Hundehuette schon aufstellen koennen. Nach dem Prinzip "immer der Nase nach" sind wir also einfach weiter gefahren und schliesslich in Yambuk gelandet, wo wir ein beschauliches Plaetzchen zwischen Duene und Fluss gefunden haben, irgendwo zwischen Warnambool und Portland. Aber sogar mit warmen Duschen (o:
Hinter der Duene von Yambuk
Einmal mehr ein traumhafter Strand und niemand ist da,
aber das kennen wir ja mittlerweile
Beim Abendspaziergang
Lighthouse keeper's cottage: es gibt schlechtere Wohnlagen!
Beim Anblick dieses Bildes mag man gar nicht glauben,
dass es in der Nacht zuvor nur 4 Grad hatte...
Rosa Ungeheuer
Zum Wochenend-Abschluss ein Sonnenuntergang
an der Bay of Islands
Am Ende des Sommers stand noch ein Highlight an: die Hochzeit von Svenja und Seb im Otway Nationalpark. Hier galt es zu testen, ob Lilia auch als Partyloewe zu gebrauchen war. Spaetestens nachdem der Schnulli in ein Glas Sekt getaucht abgetaucht war, bestand auch hier kein Zweifel mehr. Ein letztes Mal waren wir ausserdem bei dieser Gelgenheit am Strand von Lorne, um noch ein letztes Mal fuer diesen Sommer das Meer zu geniessen, denn kurz nach der Hochzeit hiess es fuer uns Kofferpacken. Lilia sollte auf ihre erste wirklich lange Reise gehen, und zwar nach Europa. Grosseltern, Onkel, Tanten, Cousins und Cousinen sollten endlich kennengelernt werden....
Ein kuehles Bad vor der Party
Wann gehts los mit der Party?
Busch-Hochzeit: Svenja und Seb heiraten in den Otways,
die Maedels in Festtagszwirn
Schnulli im Bubbly























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