Weihnachten 2012: Bournda NP, Tathra und Mimosa Rocks NP
Ehe man sich's versieht, steht der Weihnachtsmann schon wieder vor der Tür. Traditionsgemäss für uns hierzulande der Anlass, die Koffer zu packen und in den Sommerurlaub zu fahren. Da so ziemlich alle attraktiven und weihnachts (-wetter) -tauglichen Ziele in Victoria abgeklappert waren, haben wir dieses Mal unseren Aktionsradius erweitert, und sind bis nach NSW gefahren. Ursprünglich hatten wir den Mimosa Rocks NP anfahren wollen, der aber kein Buchungssystem für seine Campsites hat. Da wir die Vorliebe der Ozzies für Campen, insbesondere über Weihnachten aber kennen, hatten wir uns nicht drauf verlassen wollen, hier noch spontan ein Plätzchen zu bekommen, und waren daher auf den Bournda NP ausgewichen (wo man praktischerweise buchen konnte). Eine lange Tagesfahrt später und einige Spielplatzstops weiter haben dann Bulli 1 und Bulli 2 mit der Besatzung 'Reilings' und 'Pilat-Carottas' endlich Ihr Lager aufschlagen und das erste Lagerfeuer anzünden können. Unsere sites lagen strategisch günstig nahe am See des Nationalparks, und, auch nicht ganz unwichtig, nicht weit von den warmen (jawohl, warmen!) Duschen entfernt. Einen 10 minütigen Fussmarsch entfernt war der 'echte' Strand zu finden (im Gegensatz zum See-Strand), und eine halbstündige Wanderung entfernt eine Badelagune, die praktischer nicht hätte sein können, denn am Hauptstrand hatten sich dank des auflandigen Windes und der Strömung ein paar Blue Bottles eingefunden; Quallen, bei denen man besser nicht auf Tuchfühlung geht, und die dem Forschergeist einer 13 Monate alten 'Entdeckerin' sicher nicht lange verborgen geblieben wären.
Der Hausstrand vom Bournda NP, ein paar Gehminuten vom Campground entfernt. Die anderen Camper scheinen sich die Zeit anders zu vertreiben als den Strand zu geniessen...
Vielleicht war es ihnen zu weit zu Laufen
Vielleicht war es ihnen zu weit zu Laufen
Unsere Campsite mit Bulli 1.
Die Küchenmannschaft bereitet das Dinner vom Lagerfeuer
Also wenn das nicht gut aussieht...
Warten aufs Abendessen im Moon-Chair
Startklar zur Wanderung mit dem Ziel: Badelagune!
Nach ca. 30 Minuten Fussmarsch kommt man zur Bournda-Lagune
Die Lagune mit einladend sauberem Wasser und ohne Blue Bottles
Hier kann man prima dümpeln in einem knallroten (naja, fast) Gummiboot
Eine weitere von Lilias Lieblingsbeschäftigungen: Maya's Laufrad ausprobieren,
wobei das mit dem Laufen nur für den Anschieber gilt
Der Ort in Reichweite vom Bournda NP ist Tathra, wohin es uns hin und wieder zum Aufstocken der Vorräte und zum 'Kaffee trinken' verschlagen hat. Der 'Stadtstrand' konnte sich mehr als nur sehen lassen, aber auch hier waren leider ein paar der ungebetenen Blue Bottles zu finden.
Die Badebucht von Tathra. Hier sind immerhin ein paar Leute, und auch um die Blue Bottles scheint sich niemand richtig zu kümmern
Blick auf den alten Hafen von Tathra
Nettes Plätzchen für den Sonnenuntergang!
Nach einer Woche waren unsere Tage im Bournda NP gezählt und die Bullis gepackt, um ein weiteres neues Ziel anzufahren: Eden, ebenfalls im südlichen NSW. Vorher galt es aber dann doch noch den Mimosa Rocks NP zu erkunden. Der 'Gillards Beach' war das Ziel, wo man auf einer grünen Wiese direkt hinter den Dünen auch sein Nachtlager aufschlagen konnte - inklusive Meerblick! Hier hatte es uns dann so gut gefallen, dass wir spontan zwei Nächte geblieben sind - da es ja wie schon erwähnt weder buchbare noch markierte Campsites gab, haben wir unsere zwei Bullis einfach irgendwohin geklemmt. Herrlich, bei Meeresrauschen einschlafen... Sebi's Surferherz war auch glücklich denn er konnte morgens direkt aus dem Bett heraus die Wellen auf Tauglichkeit zum Surfen bewerten und entsprechend entscheiden, ob ein frühes Aufstehen lohnte. Schweren Herzens haben wir dann nach zwei Nächten wieder die Pferde gesattelt, um auf den bereits gebuchten und bezahlten, kommerziellen Campingplatz in Eden zu fahren. Nachdem das Vorauskommando Bulli 2 allerdings den Campingplatz in Eden in Augenschein genommen hatte (Bulli 1 hatte sich noch in Tathra am Strand vergnügt) war ziemlich schnell klar, dass wir unseren hart erkämpften Platz im Mimosa Rocks NP nicht so einfach hätten aufgeben sollen... So ein kommerzieller Campingplatz ist eben kein Vergleich zum Campen mit Lagerfeuer direkt am Meer, und so sind wir ganz schnell zurück um den Rest unseres Urlaubs im Mimosa Rocks NP zu verbringen. Da tat das Abschreiben der Anzahlung in Eden auch nicht wirklich weh! Silvester haben wir dann traditionsgemäss ganz pflichtbewusst bis Mitternacht ausgehalten, um dann um 0.05 ins Bettchen zu fallen. Seeluft macht ja soooo müde!
aaaach, wenn das keine 'Prime-location' ist!
Warten auf genügend Glut fürs Abendessen...
vom Lagerfeuer schmeckts am besten!
Badebucht links vom Gillards Beach - auch nicht so schlecht
Ich kenne noch eine der Strandurlaub gefällt
Strand links vom Gillards Beach - jeder kann in seine eigene Badebucht!
Einer von ziemlich vielen Besuchern - gut getroffen von Stefan Paparazzi
Burg-Bauer Sebi und Burg-Zerstörer Maya und Lilia
Keine warmen Duschen mehr, trotzdem muss der Sand mal runter
Das kleine Stückchen Fleisch für den hohlen Zahn
Morgenstund' hat Gold im Mund - und den Strand hat man dann für sich alleine
später am Tag aber auch noch... und es lag nicht mehr an den Quallen,
die hatten sich mittlerweile verzogen!
Die Rückfahrt nach Melbourne haben wir dann langsam angehen lassen: wir sind unseren eigenen Fussspuren gefolgt, und haben am Mt Kosciousku vorbeigeschaut, im NSW Teil der australischen Alpen - hier hatten wir vor einigen Jahren unseren ersten Weihnachtsurlaub in Australien verbracht, und schon lange wollten wir hierher zurück kommen, weil es uns damals so gut gefallen hatte. Wieder waren wir am Island Bend Campground, und in Geehi, und wieder waren es über 40 Grad - und wie damals haben wir 2 Tage nur damit verbracht, in einem kühlen Gebirgsfluss zu sitzen und auf Abkühlung zu warten.
Das war der Weihnachtsurlaub 2012: über 2 Wochen Camping, nur einmal Regen - das ausgerechnet zur Festtags-Abendessenzeit an Heiligabend, aber darüber wollen wir mal aufgrund der Gesamtbilanz mal nicht meckern - und viele gemütliche Abende am Lagerfeuer. Das macht Lust auf mehr, und zum Glück war das erst der Anfang des Sommers... viele weitere Trips mit Freunde aus Deutschland sollten noch kommen. Davon mehr beim naechsten Mal...
Island Bend Campground in der Naehe von Jindabyne
Von Thredbo mit der Seilbahn nach 'oben'
Walk zum Mt. Kosciousku - selbst hier oben ist es mächtig warm!
Geehi Campgound - in the middle of nowhere...
oder nahe Khancoban, falls das jemandem was sagt
Abkühlung im Fluss!





























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