Südafrika und Lesotho
Im Oktober stand endlich mal wieder eine Reise für Linda auf dem Programm: Eine Malaria-Konferenz im südafrikanischen Durban, juchu. Warum es ausgerechnet Durban sein musste und nicht etwa Kapstadt bleibt wohl das ewige Geheimnis der Konferenzorganisatoren, aber wir wollen mal nicht undankbar sein. Bei so einer weiten Reise ist man ja am besten ein paar Tage eher im Land, um sich der neuen Zeitzone anzupassen damit nicht etwa die halbe Konferenz verschlafen wird. Da bietet sich doch eine kleine Tour zum Zeitvertreib an… zum Glück war mein Reise-Buddy Freya wieder mit dabei, und nach einem halben Tag abhängen und shoppen in Durban hat uns unsere Privat-Fahrerin Wendy abgeholt, um uns durch das 'Land der tausend Hügel' (etwas grossspurig, nachdem Ruanda so genannt wird, und das zu Recht!) nach Underberg zu bringen, wo am nächsten Tag die Reise über den Sani Pass ins Königreich Lesotho ging. Herrliche Aussichten, und wie immer ist das Reisen mit Freya einfach und schön unkompliziert!
Nach zwei ziemlich eindrucksvollen Tagen hiess es dann schon zurück nach Durban, denn wir waren ja eigentlich zum Arbeiten hier. Die Konferenz war auch tatsächlich ziemlich gut, und wir waren froh, den langen Weg hierher gemacht zu haben.
Howick Falls, auf dem Weg von Durban nach Lesotho.
Am oberen Flusslauf wird Wäsche gewaschen -
da wird mir schon beim Zuschauen mulmig!
Gedenkstätte fuer Nelson Mandela.
Mal ein echt interessantes Stück Kunst, denn….
….wenn man zwei Schritte zur Seite geht, sieht man nur noch einen Haufen Pfeiler aus dem Boden kommen.
Am unteren Ende des Sani Pass am Fusse der südlichen Drakensberge. Einzige Auffahrt auf dieser Seite zum Königreich Lesotho auf dem Hochplateau.
Ziemlich grün! Es halt wohl viel geregnet bzw. geschneit. Im Pub am oberen Ende des Sani Pass liegt Werbung fürs Skifahren aus….
Nicht schlecht, die Aussicht!
Diese Serpentinen hat der Fahrer unseren 4WD raufgequält. Während mancher Mitfahrer wegen nicht vorhandener Leitplanken das eine oder andere Stossgebet zum Himmel gesandt hat, hat er nur müde gelächelt.
Oben angekommen, hier wird der Pass gestempelt.
Hochoffizielle Angelegenheit!
Welcome to the Kingdom of Lesotho!
Auf diesem Hochplateau lebt man bei Wind und Wetter (und wenn man den Werbeflyern fürs Skifahren glaubt auch bei Schnee) in diesen Steinhäusern Schon bei diesem Wetter finden wir es reichlich zugig, und wo das Holz für das Feuerchen in der Hütte herkommt ist uns auch nicht ganz klar...
Gerade schiebt sich eine riesige Wolke über den Rand aufs Hochplateau - fast wie am Tafelberg! Tatsächlich stehen wir eine halbe Stunde später im dichten Nebel, was die Abfahrt über den Pass noch spannender macht. In diesem Moment beruhigt, dass der Fahrer die Strecke täglich fährt, und sie (hoffentlich) so gut kennt wie seine Hosentasche!
Bevor wir uns an die Abfahrt machen, gehen wir erstmal zwecks Aufwärmen und Mittagessen in den Pub…
...es gäbe tatsächlich Glühwein, aber so weit ist es dann doch noch nicht!
Zurück in Durban: Freya hat Geburtstag; zum Frühstück ein
Gruss aus der Küche!
Der Strand vorm Hotel kann sich sehen lassen. Nur die vielen Sicherheitsbeamten an den Aufgängen machen ein ungutes Gefühl, aber noch ist ja helllichter Tag!
















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