Donnerstag, April 21, 2016

Alle Jahre wieder...

...jaehrt sich im Oktober unser Hochzeitstag; lange bevor wir uns mit dem Hauskauf in die finanzielle Misere gestuerzt hatten (und das Minus vor sechsstelligen Betraegen auf den Kontoauszuegen verursacht bis heute Augenschmerzen) hatten wir beschlossen, diesen Anlass mal wieder auf einer pazifischen Insel zu feiern. Samoa hatten wir bis dato noch nicht erkundet, weshalb die Wahl auf diesen kleinen Inselstaat fiel. Bei der Buchung der Fluege hatten wir irgendwie uebersehen, dass wir auch keine 18 mehr sind, und mittlerweile eine Wanze namens Lilia dabei haben, und so kamen wir alle einigermassen erledigt nach einem Uebernachtflug in Apia an. Anstatt aber direkt in ein Hotelbett oder auf eine Strandliege zu kollabieren, musste erst der Mietwagen in Empfang genommen werden. Weiter ging es dann per Auto zunaechst zum Hafen, von wo aus uns die Autofaehre nach Savai'i  geschaukelt hat. Die Passage zwischen den beiden Inseln dauert nur etwa eine Stunde, reicht aber, um uebernaechtigte Personen leicht gruen im Gesicht werden zu lassen. Endlich wieder festen Boden unter den Fuessen bzw. Strasse unter den Raedern ging es direkt gegen den Uhrzeigersinn mit einer drittel-Inselumrundung ins Lagoon Resort. Nur 8 kleine Bungalows und ein Restaurant am Strand, herrlich! Die naechsten Tage haben wir abwechselnd mit am Strand Rumlungern und im Wasser Abhaengen verbracht, kombiniert mit gelegentlichen Ausfluegen mit besagtem Mietwagen in die Umgebung. Nochmal: einfach herrlich! Wieso nochmal waren wir noch nicht vorher hier gewesen?!? Nach ein paar sehr beschaulichen Tagen auf Savai'i hiess es Koffer packen, und das Mietauto wieder auf die Faehre steuern. Nach einer weiteren Stunde der Schaukelei aber mit der troestenden Gewissheit, dass es die letzte Faehrfahrt in diesem Urlaub sein wuerde, kamen wir auf Upolo an. Jetzt hiess es, Unterkunft Nummer 2 zu finden. Das Saletoga Sands Resort war erst vor wenigen Wochen eroeffnet worden, und somit auf noch keiner der ohnehin nicht besonders detaillierten Karten vermerkt. Wir hatten die Hoffnung, dass wir es beim gezielten 'im Uhrzeigersinn um die Insel fahren' schon nicht verpassen wuerden... Stimmte dann auch, aber nicht ohne wenigstens einmal den Weg und auch die Orientierung zu verlieren. Auch diese Bleibe erwies sich als eine gute Wahl: eine der wenigen Mittelklasse-Unterkuenfte, die Kinder erlauben, und so waren immer und zu jeder Tageszeit ausreichend Spielkameraden fuer Luzi vorhanden. Prinzipiell haben wir unser Urlaubsprogramm hier fortgesetzt: Abhaengen am Strand und im Meer, ich gebe zu auch gelegentlich an der Poolbar, die Virgin Pina Colada war sehr zu empfehlen... Natuerlich durften auch hier die Inselumrundung und Ueberquerung per Auto nicht fehlen, und das Erkunden einsamer Buchten und Straende. Fazit zum Thema Samoa: dass uns die pazifischen Inseln gefallen ist ja nicht neu, und auch Samoa hat uns mal wieder vom Hocker gerissen. Das grosse Plus hier war die nicht-Entwicklung; Restaurants in Reichweite als Alternative um Hotelessen: Fehlanzeige, es gab keine, und Augenschmerzen verursachenden Hotelburgen gab es auch nicht. Wir haben ein nicht-Touristen-ueberanntes Paradies gefunden!  









































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