Bournda die dritte...
Bournda, richtig, klingt bekannt. Ist es auch, schliesslich sind wir jetzt zum dritten Mal hier. Berechtigterweise, wie ich finde. Ist schon ein ziemlich nettes Plaetzchen, wenn man erstmal rausgefunden hat, wo die schoensten Lagunen sind, und wo es die besten Austern gibt (zu dieser Jahreszeit angepriesen als 'fat and juicy'...lecker!). Aber von vorne:
Ich werde nicht muede zu wiederholen, wie ausserordentlich unstrukturiert wir sein koennen, wenn es um die Weihnachtsferien geht. Mal wieder hatten wir keinen echten Plan, und waren daher sehr froh, als uns Susi und Kay auf ihrer campsite im Bournda NP Asyl anboten. Leider stellte sich bei ihrer Ankunft heraus, dass der zugewiesene Platz fuer uns alle zu klein war (ein Bulli, der kleine Bruder des Taj Mahal, Forti und ein Anhaenger brauchen eben schon ihren Platz), weshalb der Ranger die Vorhut (aus Susi und Kay bestehend, wir hatten einen Zwischenstopp in Lakes Entrance eingelegt) auf einen Ausweich-Stellplatz am anderen Ende des Campingplatzes verwiesen hatte. Der war eigentlich vorgesehen fuer nichts ahnende Touristen aus dem Ausland, die den Weihnachtsferien-Wahn, bzw. den Auftakt zu den grossen Sommerferien in Australien nicht auf dem Schirm haben. Dieses stellte sich dann allerdings als Gluecksfall heraus, denn hierher verschlug es ausser uns nur ein paar wenige andere Unorganisierte, darunter allerdings keine Touristen aus dem Ausland. Aus den ein oder zwei ueblicherweise geplanten Notfalluebernachtungen wurden dann in den meisten Faellen doch eher drei bis vier oder auch fuenf Naechte, weil es eben wie gesagt so nett dort ist.
Auf diese Weise lernten wir jedenfalls Dennis und Caro kennen, die ebenfalls in Melbourne wohnen und mit ihrem Bulli in die Weihnachtsferien gefahren waren. Ebenso wie Kaye, die nach ihrer Pensionierung mehr oder weniger dauerhaft im Bulli Australien unsicher machte, und sich von Stefan einen halben Tag lang Ratschlaege zum Thema Bullireparaturen holte. Und das nette junge Paar aus Geelong, das ganz ohne Bulli aber mit Tipi unterwegs war, und mit Gitarrengeklampfe die Abende am Lagerfeuer unterhaltsamer gemacht hat. Und die Familie aus Healesville, mit deren drei Toechtern Lilia per Fahrrad und Laufrad den Park unsicher gemacht hat.
Zu Weihnachten gab es traditionell Rotkohl und Kloesse, zu (ebenso traditionell) eher durchwachsenen Wetter. Danach war allerdings Besserung in Sicht, und bis Neujahr haben wir es uns in Bournda, Tathra und Umgebung gut gehen lassen. Silvester haben wir erstmals wieder in 'groesserer' Runde am Lagerfeuer verbracht, mit viel guter Gesellschaft, so dass wir seit Jahren einmal wieder den Jahreswechel NICHT verschlafen haben. Die lange Rueckfahrt nach Melbourne haben wir mit zwei Uebernachtungen bei den Buchan Caves unterbrochen, wo die Besuchtigung der Fairy Cave bei Lilia auf besondere Begeisterung gestossen ist. Leider war die Glueckstraehne mit dem guten Wetter hier erst einmal vorbei, und wir mussten mit deutlich erhoehter Luftfeuchtigkeit, sprich Regen zurecht kommen. So viel jedenfalls der Abschied dann nicht so schwer...
Baden in der Bournda Lagune
Kaenguruh Spuren am Strand
Merry (Bush-) Christmas!
Santa in Badehosen
Flucht nach oben
Wasserfarben wie in der Suedsee...
Wassertemperaturen eher nicht!
Kurzer Strandlauf zum Aufwaermen
Abendlicht am Tathra Beach
Abendsonne im Gesicht
Unter den Augen der Life Saver...
Gut gelaunt nach Badetag
Bulliparade
Bulliverrueckte
Surfer in the making
Endlich Freundinnen!
Mit zwei der drei Maedels aus Healesville!
Hannahs Bad in der Spuelkueche
Noch eine schicke Lagune
Auf dem Bodyboard kann man hier prima den Fluss
hinunter Richtung Meer 'floaten'
Im happy-Zelt
Hier bekommt man alles was man am Strand haben muss: Pommes und Eis!
Baby-Chino gibt's offensichtlich auch!
Urlaubsmaus!























Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen