Cook Islands 2019
Als ob wir geahnt hätten, dass im nächsten Jahr eine globale Pandemie alle Reisepläne im Keim ersticken würde, haben wir unsere Reiselust in diesem Jahr noch ein weiteres Mal so richtig ausgelebt, und haben noch schnell einen Trip zu den Cook Inseln eingeschoben. Nicht, dass wir normalerweise ein Grund brauchen um zu verreisen, aber ein Hochzeitstag ist ja auch immer ein prima Anlass die Koffer zu packen. Los ging es also im September nach Rarotonga, wo wir für die erste Woche unsere Zelte im Club Raro aufgeschlagen haben. Club Raro liegt am nordöstlichen Rand der Insel, an einem geschützten Küstenabschnitt mit Möglichkeit zum Schnorcheln. Leider hatte uns die ersten Tage ein ausdauerndes Regenband die Urlaubslaune etwas gedämpft, aber nach ein paar Tagen war endlich blauer Himmel zu sehen, und man mochte endlich mit Vergnügen ins kühle Poolwasser springen.
Dieses Mal hatten wir unseren Aufenthalt auf den Cookies genau geteilt zwischen der Hauptinsel Rarotonga und Aitutaki, und nach einer Woche auf Raro hiess es Koffer packen und weiter. Nachdem wir aus dem Flugzeug heraus schon aufgeregt und voller Vorfreude die prächtige grün-blau-türkise Lagune erspäht hatten, ging es nach der Landung zunächst für 2 Nächte ins Paradise Cove, der guten alten Zeiten wegen! Hier hatten wir 10 Jahre zuvor unseren Urlaub mit den Schlüters verbracht, an den wir noch immer die allerbesten Erinnerungen haben, und wir wollten unbedingt wieder hier absteigen. Da leider die Familienhütte am Strand nur für 2 Nächte zu haben war, mussten wir nach 2 Nächten 500m weiter nordwärts ziehen. Hier hat es uns gut gefallen, wenn auch das Paradise Cove einfach unschlagbar ist.
Ganz wie wir es in Erinnerung hatten, ist Aitutaki wahrlich ein Juwel in der südpazifischen Krone. Während sich Rarotonga doch über die letzte Jahre deutlich weiterentwickelt hat, schien hier aber wirklich die Zeit stehen geblieben zu sein, und tatsächlich waren laut offiziellen Aussagen über die letzten 10 Jahre nur 10 zusätzliche Betten (richtig gelesen, nicht Hotels; Betten!) auf der Insel zum Kontingent hinzu gekommen. Die Aitutaki Lagune war noch immer genauso türkis und beeindruckend schön, dass wir dieselbe Lagunentour mit dem "Yellow Boat" und Captain Puna in diesem Jahr gleich zweimal gemacht haben. Am Ootu Beach haben regelmässig im Wasser gesessen und auch mal einen Milchshake getrunken, und ansonsten hauptsächlich den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Was. Will. Man. Mehr? Leider geht auch der schönste Urlaub irgendwann zu Ende, und nach einer Woche im Südsee Paradies musste es über Rarotonga und Auckland wieder nach Melbourne zurück gehen. Die nächste Reise kommt bestimmt. Famous last words.
















































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