Dienstag, Oktober 02, 2007

Jambo!

Noch ein kurzer Zwischenbericht vom Wochenende, damit Ihr auch immer schoen up to date seid...

und die versprochenen Bilder von der Chilie-Lasagne. Sieht doch nicht sooo schlecht aus, oder?



und noch ein neues Gesicht: Andreas aus Heidelberg


Chilie-Lasagne und was Gesundes

Eigentlich hatten wir am Samstag nach Watamu fahren wollen, und auf dem Weg dorthin wollten wir uns die Ruinen von Gedi ansehen. Da uns aber das Wetter einen grossen Strich durch die Rechnung gemacht hat (Regen. So'n Aerger) ist der Trip sprichwoertlich ins Wasser gefallen. Am Sonntag sind Alison und ich stattdessen spontan zu einer Ruinenstaette gefahren, der jenseits des creeks im 'Ortsteil' Mnarani liegt. Der junge Mann, der uns alles vorbildlich erklaert hat hatte leider einen so starken Akzent, dass ich nur die Haelfte verstanden habe, aber es scheint, dass die Ruinen arabischer Abstammung sind. Es gibt einen Brunnen, eine Moschee, ein paar Graeber und ein paar Gemaeuer, die noch nicht weiter ausgebuddelt und charakterisiert sind (und wie ich den Laden hier kennen gelernt habe wird das auch in naechster Zeit nicht passieren...). Nicht gerade die Tempel von Luxor, aber ganz interessant fuer einen Sonntagsnachmittagstrip.


die Treppen, die zu den Ruinen fuehren...ein bisschen wie im suedamerikanischen Regenwald
...so stell ich mir das jedenfalls vor!



der Hauptraum der Moschee


den Teil hab' ich nicht verstanden...

Am Abend haben wir dann noch einen 'sunset Trip' mit Captain Hassan auf dem Creek gemacht. Der sunset war schon recht nett, aber richtig spektakulaer waren die Voegel, die in der Abendstimmung in den Mangroven ihr Schlafplaetzchen gesucht haben. Jede Menge Stoerche, Adler, Ibisse und Loeffler. Kurz nach Sonnenuntergang kam dann noch ein Riesenschwarm (und ich meine Riesenschwarm, es waren Hunderte!) von Bee Eatern, die ewig lange das Areal umkreist haben, und dann quasi sturzflugartig zwischen den Ibissen und Stoerchen gelandet sind. Sehr eindruecklich! Der einzige kleine Wermutstropfen war, dass wir nicht segeln konnten, weil Captain Hassan am Vorabend das Segel geklaut worden war. So mussten wir mit Motorkraft ueber den Creek tuckern, was nicht wirklich schlimm, nur eben ein bisschen schade war...


Sonnenuntergangsstimmung auf dem Creek

Stoerche und Ibisse


Captain Hassan (ganz links) und seine Crew

So, dass soll es aber nun gewesen sein. Sitze quasi auf gepackten Koffern, und werde gleich ein Matatu (oder hoffentlich den Bus...) nach Mombasa nehmen, wo morgen frueh die Tour losgeht. Werde naechste Woche berichten, bis dahin also!

Eure Karla Kolumna

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