Barbara and Hope
Zu Fuss sind es durchs Dorf ungefaehr gute 25 Minuten zur Arbeit, auch gerne mal laenger wenn die Hitze einem schon morgens Schweissperlen auf die Stirn treibt, und man sich entsprechend nur im Schneckentempo bewegen kann. Um ein bisschen schneller unterwegs zu sein (oder damit ich nicht ganz so frueh aufstehen muss), greife ich dieses Mal auf Alison's Fahrrad zurueck, denn 'Barbara, the Beeson bike' ist leider ueber den Jordan gegangen, waehrend sie als Leihgabe Dienst bei einer deutschen Studentin getan hat. Alison's Fahrrad ist auch gruen, und ich werde es 'Hope' nennen, denn a) ist die Hoffnung ja schliesslich gruen, b) ist Hope in Kenya ein durchaus gebraeuchlicher Vorname, und c) will ich meiner Hoffnung Ausdruck geben, dass dieser Drahtesel ein bisschen laenger unter den Lebenden weilt als Barbara. Zu diesem Zweck habe ich auch schon die Schlaeuche von Vorder- und Hinterrad flicken lassen, und, weil ich sowieso einen speziellen 'Mzungu'-Preis gezahlt habe (hab's genau gehoert, bin ja weder taub und auch noch nicht sonnengeschaedigt) habe ich drauf bestanden, dass fuer DEN Preis auch einmal Gross-Reinemachen mit drin sein muss. Jetzt glaenzt der Zossen wie neu, aber mal sehen, wie lange die Reifen bei den Pisten abseits der neuen Asphaltstrassen aushalten... Jedenfalls habe ich schonmal eine kleine Tour durchs Dorf gemacht...
Beladen!









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