Bye Bye Kilifi
Und schon hiess es 'bye bye Kilifi'... Die Arbeit ist getan, das meeting vorbei und es ist Zeit, rechtzeitig zu Weihnachten nach Melbourne zurueckzukehren. Schoen war es wieder in Kilifi, und ich komme gerne wieder. Meine Meinung ueber Kilifi hat sich nicht geandert. Gelegentlich kommen einem gute Nerven zugute (Ihr wisst schon, Hakuna matata), z.B. wenn man bereits morgens das Fruehstueck mit Ameisen und anderen Vielbeinern teilt. Oder wenn man nach einem ordentlichen Regenguss drei mittelgrosse Pfuetzen im Haus entdeckt, weil das Dach undicht ist. Ich glaube jetzt auch zu verstehen, warum der Mensch angefangen hat, Affen zu essen: es muss Rache gewesen sein fuer das regelmaessige Aufwecken in aller Herrgotts Fruehe und freches Herumkreischen am Sonntagmorgen. Gute Nerven zahlen sich wie gehabt auch aus beim Warten auf Essen und Getraenke (warum man jedesmal ueber eine Stunde auf einen TEE warten muss ist mir bis heute schleierhaft), oder wenn man mal wieder Drinks im Members Club doppelt bezahlen muss, weil es offenbar kein System fuer Abrechnungen gibt. Aber wenn der G&T nur 1.50$ kostet, kann man mit einem innerlich gemurmelten 'Hakuna matata' schonmal darueber hinweg sehen. Unterm Strich bleibt Kilifi ein herrliches Fleckchen Afrika, in dem man es schon ziemlich gut aushalten kann.
Es bleibt allen alten und neuen Freunden und Bekannten zu danken fuer einen zweiten vermutlich unvergesslichen Aufenthalt: Der Labormannschaft fuer alle Hilfe und die Beantwortung aller stumpfen Fragen; der Circuits Runde fuer die Aufnahme in die kleine Runde "Verrueckter" und die vielen Pizza-Abende in Makutis; Margaret fuer die zahlreichen Shopping Trips; Tony fuer's Kochen von Ugali und Sukumawiki, der kenianischen Variante von Gruenkohl; den Piraten und der kenianischen Navy fuer den anhaltenden Gespraechsstoff den sie Kilifi lieferten und noch liefern; an 'Baroness' fuer das leckerste Brot ausserhalb Deutschlands; danke an alle fuer die zahlreichen Einladungen zu Dinners und Drinks, das Thanks giving Dinner bei Laura, das Ziegen-Grillen bei Kevin M., und das Spaghetti Carbonara Essen bei Barbara.... Die Liste kann endlos fortgesetzt werden und zeugt glaube ich davon, dass man auch an diesem Ende der Welt Menschen trifft, mit denen man gerne seine Zeit verbringt. Wie immer haette ich gerne mehr Zeit gehabt, um noch mehr von diesem Ende der Welt zu sehen und kennenzulernen, aber es gibt bestimmt ein naechstes Mal, bei dem auch Stefan dabei sein kann! Ich hoffe es sehr!
Ein paar letzte 'gesammelte Werke' aus Kilifi:
Ein paar letzte 'gesammelte Werke' aus Kilifi:



















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