Freitag, Oktober 19, 2007

Naivasha: Hells Gate NP

Natuerlich verlassen wir Nairobi schon wieder zu spaet, und sind erst gegen Abend in Naivasha, natuerlich zu spaet fuer eine evening Tour. Wir beziehen deswegen an diesem Tag nur noch unser Quartier, eine einfache, aber saubere und vor allen Dingen auch schoene Lodge. Wir sind nur noch zu dritt (Joerg, Gunnar und meine Wenigkeit), weil wir alle anderen Mitreisenden an der Granze zu Tanzania ausgesetzt haben. Da es nicht besseres zu tun gibt, nehmen wir ein paar fruehe pre Dinner Drinks, und gehen dann zum Dinner ins Lodge-eigene Restaurant. Joerg erinnert mich dieses Mal erfolgreich daran, dass ich kein Fleisch mehr essen wollte das nicht Huhn ist, weil, egal was dran steht, es doch immer (naja, meistens) Ziege ist. Zum Abendessen gibts ein Tusker, und zum Dessert leeren wir den Rest Rum. Sehen uns Bilder aus dem Sudan auf Joergs Computer an, und ich erfahre eine Menge ueber ihre UN-Mission im Sudan (spannend!). Haben einen schoenen gemuetlichen "deutschen" Abend. Eines der Highlights des Abends war uebringes, dass es auch fuer MICH eine WARME Dusche gab. Ha, hier bleibe ich. Nach erfolgreicher Jagdt auf Muecken, die mein Zimmer bevoelkern gehts ab ins Bett, fuer naechsten Morgen steht Radeln auf dem Programm.
Der Hells Gate NP ist ein Park, in dem Laufen und Radfahren nicht nur ausdruecklich erlaubt, sondern sogar schwer gefoerdert sind. Am Eingang mieten wir uns Raeder ohne Schaltung und ohne Bremsen (kenne ich ja schon von Barbara), und auf gehts. Die Landschaft ist wunderschoen, und erinnert mich sehr an den Karijini NP in Western Australia. Nur die Kaenguruhs, die auf einmal auf der Strasse stehen sehen etwas seltsam aus, die haben hier so lange Haelse...Leider haben wir MAL WIEDER nicht genug Zeit, um bis ans Ende des Parks zu radeln, wo eine tolle Schlucht auf uns warten soll. Die Strasse zum Aussichtspunkt ist auch gesperrt, und was eigentlich schon wieder ein kleiner Grund zum "sich Aergern" waere, wird von uns schon nur noch mit Schulterzucken wahrgenommen wird. So ist das wohl, wenn man "Big Time Safaris" unterwegs ist.


'donkeys in pyjamas'



fast wie in Karijini...



...wenn nicht so viele Langhaelse unterwegs waeren. Diese Herde (oder wie das bei Giraffen heisst) hat vor unserer Nase, also quasi 3 m vor uns, die Strasse ueberquert.



der neugierige Nachzuegler schaut erst ein bisschen...

...und trollt sich dann, anstatt in die Kamera zu sehen.

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