Wenn man eine Reise tut...
Drei Tage in Hoi An oder wie unser Gepaeckvolumen durch magische Hand verdoppelt wurde
Den einstuendigen Flug von Hoh Chi Minh City haben wir mit der Auswahl einer Bleibe verbracht. Wie sich spaeter herausstellte, war das eine reine Zeitverschwendung, denn mehr als einmal mussten wir uns ein mitleidiges 'sorry, no vacancy today' anhoeren. Es war Wochenende, das hatten wir nicht bedacht, und offenbar waren noch andere Touristen auf die Idee gekommen, ein bisschen Zeit in schoenen Hoi An, dem 'living museum' und 'gastronomic treat' zu verbringen. Da es mittlerweile seit Stunden dunkel war, und die Uhr nach 10 anzeigte, fingen wir an uns zu fragen, ob wir wohl die Nacht auf einer Liege an einem der diversen Hotel swimming pools verbringen muessten, als eine mitleidige Rezeptionisten uns mitteile, sie wisse, wo es noch Zimmer gaebe. Also keine Nacht am swimming pool, und nach ein bisschen Hin und Her hatten wir unser Zimmer fuer die Nacht. Am naechsten Morgen hiess es nur noch einmal Umziehen in ein Hotel in etwas besserer Lage zur shopping Meile, und dann fing endlich der Urlaub in Hoi An an. Ohne Uebertreibung kann man sagen, dass Hoin An einer der schoensten Orte war, die wir in Vietnam besucht haben. Entspannt, mit einem fuer groessere Gefaehrte gesperrte Innenstadt (kein Hupen!!), und vielen netten kleinen Cafes, in denen man zwischen verschiedenen Anproben seiner zu schneidernden Sachen herrlich abhaengen, entspannen, und ueber andere Touristen laestern kann.

Hmmmm, was gibts denn hier...? Wollen wir's wagen?

Irgendwas auf Spiess. Sieht gut aus. Ist bestimmt kein Hund...

Oder lieber frisches Obst gefaellig?

Hauszeile am Thu Bon River

Entspannen im "Banana Split'

Hier haette man cooking classes belegen koennen, wenn man mehr Zeit gehabt haette. Konjunctivus irrealis. Leider.

Ein Tailor shop neben dem anderen

Alter Markt in Hoi An

Mittagspause

Strassenlaternen der schoenen Art

Strassengeschehen

Lichtblicke

old town

Japanese old bridge

old town

Strassenrestaurant

Markt

Einkauf erledigt

Marktfrau

Keramikvoegelchen

Licht aufgegangen

nice deal, 'buy one get one'

Bessere Konditionen: buy two get four!

Hoi an bei Nacht
Nach drei Tagen shoppen, flanieren und herrlichem 'Nichts tun' in einem der zahlreichen Cafes oder Restaurants hatten wir unser Gepaeck um zahlreiche Kleidungsstuecke erweitert. Sonja und Marcel mussten schon hier eine weitere Tasche kaufen, um 3 Anzuege, zwei Kleider, 3 Jacken, Hosen, Tops und neue Schuhe weiter durchs Land transportieren zu koennen. Es war aber auch zu verlockend, wann und wo bekommt man schon Sachen auf den Leib geschneidert, die dann auch noch nur einen Bruchteil von Esprit- H&M- oder sonstigen Preisen kosten?? Da KONNTE man gar nicht anders... Es tat uns ein bisschen leid, dieses nette Fleckchen schon wieder hinter uns lassen zu muessen, aber vermutlich war das besser so, denn sonst haetten wir irgendwann jeden Schneider der Stadt persoenlich beim Vornamen gekannt und um haufenweise vietnamesische Dong bereichert. Deshalb gings also weiter, zum naechsten Stop Hue, drei Fahrstunden weiter noerdlich. Fazit jedoch: Hier wollen wir nochmal hin, und dann kommen wir mit leeren Koffern!

1 Kommentar:
Man, war das schön dort...!
Sitze gerade (22:06h) bei 23 Grad auf der Terrasse weil morgen frei ist und genieße zu Deinem blog eine Tasse frisch gebrühten 'Vietnamese coffee' - original heiß und mit condensed milk...! Gab es bei REWE...
Fühlt Euch gedrückt und meldet Euch mal wieder - oder ich tue es, wenn der Gerichtsvollzieher bei uns klingeln sollte!?
Bis bald, lG, M.
PS: FOto-DVDs sind angekommen...!
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