Donnerstag, Mai 21, 2009

Wenn man eine Reise tut...

24 Stunden in Hoh Chi Minh City


Nach dem vergangenen Reisetag, bei dem die einzige koerperliche Bewegung das Wechseln von einem Verkehrsmittel zum anderen war, haben wir beschlossen, das 'Staedtchen' mit dem (ehemaligen) klangvollen Namen Saigon zu Fuss zu erkunden. Einen Tag lang hatten wir Zeit dafuer, denn am Abend sollte es schon wieder weitergehen nach Hoi An. Aus akutem Zeitmangel hatten wir naemlich beschlossen, den Sueden Vietnams schwer zu vernachlaessigen, und unsere Aufmerksamkeit dem Norden zukommen zu lassen. 

Kabelsalat

Blick von der Dachterasse des Rex Hotel. 
Von hier haben Journalisten aus aller Welt ueber den Vietnam Krieg berichtet, und sich vermutlich den einen oder anderen Gin Tonic schmecken lassen.

Im 'Strassenkoch' Restaurant: 'womit fang ich nur an?' 
Fuer dieses Restaurant hat jemand die 20 besten Strassenkoeche Saigons gesucht und gefunden, und ihnen in einem alten Kolonialgebaeude ein Dach ueber dem Kopf und eine Kueche zum Kochen gegeben. Das Ergebnis ist das 'Strassenkoch-Restaurant'. Hier gab's den weltbesten 'black sticky coconut rice pudding'!

Das vorherrschende Verkehrsmittel: das Moped! In allen Formen und Farben, sogar in rosa mit Bluemchen und Barbie-Druck. 

Strassenresto
 
Am Abend gings dann Richtung Flughafen, von wo uns Jetstar Asia nach Danang ins zentrale Vietnam geflogen hat. Bleiben wollten wir dort allerdings nicht, denn Hoi An und Hue sollten die Attraktionen der Region sein. Nach mehreren Minuten hitziger Diskussion unter den Taxifahrern inklusive gegenseitiger Preisunterbietung und gegenseiter Beschimpfung ('Don't trust him. He is from the MAFIA!') mussten wir uns dann irgendwann fuer den am wengisten Mafia-artigen Fahrer entscheiden, damit zwangslaeufig den Aerger der anderen auf uns ziehen, und die halbstuendige Fahrt nach Hoi An antreten. Davon mehr beim naechsten Mal...

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