Sonntag, Mai 10, 2009

Wenn man eine Reise tut...

Tempel und andere Steine in Kambodscha

Hallo Reisefolks!

Ende März war es endlich wieder Zeit für das jährliche Treffen der Melbourne- und Langenhagenfraktion der Familie Klaholz. Dieses Mal sollte es ein Treffen 'auf halber Strecke' werden, damit erstens in diesem Jahr niemand den 30-Stunden-Reisemarathon zum jeweils anderen Ende der Welt unternehmen musste, und zweitens wir mal wieder einen Urlaub in Land ganz ohne Eukalyptusbäume, dafür aber mit mehr Kultur verbringen konnten. Vietnam war das eigentliche Ziel der Reise, aber wenn man schon mal in der Gegend ist, muss natürlich auch gleich der weltberühmten Tempelanlage von Angkor Wat im freundlichen Nachbarland Kambodscha ein Besuch abgestattet werden. Nach langer Planung war es dann Ende März soweit: Endlich ging es los, und ich sass ich einem Flugzeug, dass mich in ein Land bringen sollte, in dem frittierte Vogelspinnen eine gängiger Snack sein sollen... igitt!! Schlimmer noch allerdings war der Hinweis, dass man vorsichtig sein solle, denn überall wo es diese Leckerei zu erwerben gibt, sei garantiert auch frischer Nachschub nicht weit. Nochmal igitt! Dieses allerdings hatte ich erst in der Abflughalle im Melbourner Flughafen gelesesen, und es war definitv zu spät für eine spontane Planänderung. Na gut also, auf in das Land der frittierten Taranteln!
Nach der Ankunft im Palm Village am nächsten Tag war diese Sorge aber erstmal vergessen, denn hier sollten am Abend auch endlich Sonja und Marcel ankommen, und als es dann endlich soweit war, waren die Vogelspinnen erstmal vergessen.

In den nächsten Tagen stand erstmal gaaaanz schön viel Kultur auf dem Programm (man sollte immer vorsichtig sein mit dem was man sich wünscht, man könnte es bekommen...). Was der (unbelesene) Reisende wie ich nicht wirklich wusste ist nämlich, dass Angkor Wat nur der Hauptempel einer riesigen Ruinenstadt ist, die der Lonely Planet als 'Epizentrum der Khmer Zivilisation' bezeichnet. Grund genug also, sich ein drei-Tages-Eintrittsticket zu genehmigen, um dann jeden einzelnen Tempel, oder in manchen Fällen eher jeden einzelnen Steinhaufen von allen Seiten zu begutachten. Am ersten Tag hat uns ein geduldiger Mr. Da in seinem Tuk Tuk durch die Gegend bzw. von Tempel zu Tempel (und von Steinhaufen zu Steinhaufen) kutschiert, wo er jedesmal im Schatten eines Baumes geduldig auf seine Schäfchen gewartet hat.


Linda, Sonja, Marcel und ein Dämon vor dem East Gate of Angkor Thom


Der 'Bayon', zentraler Tempel des Angkor Thom Komplexes

Im Bayon, 
Zeit für eine Verschnaufspause und eine Leserunde

Für Buddha gibt's immer ein Plätzchen

Ananas am Stiel als Mittag-snack

Nachdem Angkot Thom, die 'terrace of elephants' und der 'terrace of the Leper king' besichtigt, erklommen und bestaunt waren, hat uns Mr. Da wieder eingesammelt, und zur nächsten Anlage gefahren, nach Ta Prohm. Diese war für mich die schönste und beeindruckendste, denn im Gegensatz zu den Restaurierungen der meisten anderen Tempeln wurde hier die Natur nicht in die Schranken gewiesen...

Der Dschungel holt sich sein Revier zurück

Baum auf Tempel


auf was Bäume so wachsen können wenn sie wollen...


Sunny und Marcel

in den Stein gemeisselt, tausendfach!

Nach so viel Kultur haben wir uns aber wirklich einen Coke Tail verdient...

...und weils noch so schön warm ist auch noch einen Mitternachts-Drink

1 Kommentar:

sunny hat gesagt…

Hallo liebste Lieblingsmitreisenden :-) haben erst jetzt entdeckt, dass ihr neu geblockt habt (sind, ob des sommerlichen Wetters hier in good old Germany ständig unterwegs-jetzt bitte nicht neidisch werden ;-))
...WAR DAS SCHÖN! Ist schon wieder so fürchterlich lange her und gefühlt würde ich im Moment glatt sagen: "Mann, sehe ich jung aus auf den Bildern" ;-) bin gespannt auf weitere Reportagen, ihr habt ja jetzt an langen Winterabenden Zeit dafür!? Ist denn übrigens unsere CD angekommen oder sind das alles Bildchen von Deiner Cam? Schicke 1000 liebste Urlaubs-remember-Grüße und trinken gedanklich eine leckere, günstige Pina Colada mit Euch :-)

 
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