Montag, Mai 11, 2009

Wenn man eine Reise tut...

Per Bus/Tuk Tuk/Bus/Boot/anderes Boot/pedes/Bus/Taxi von Siem Reap nach Saigon, oder wie man in 48 Stunden alle Verkehrmittel des Landes benutzt

Nach ein paar Tagen war's dann schon wieder vorbei mit dem Kulturprogramm. Bei weitem zwar hatten wir noch nicht alle Tempel und alte Steine gesehen, und aushalten können hätte man es in Siem Reap und dem Palm Village auch noch ein bisschen länger, aber wir mussten uns auf den Weg nach Phnom Phen machen, um von da per Boot durch das Mekong Delta nach Vietnam zu gelangen. Schliesslich stand noch eine ganze Menge anderer Ziele in unserem Reiseprogramm. Deswegen gings also erstmal per Bus weiter in die Hauptstadt- 317km in 6 Stunden, und mit Ueberraschung an der ersten 'Raststätte':

Jetzt ist es soweit: da sind wir doch glatt noch auf die frittierten Achtbeiner gestossen, an einer ganz profanen Raststätte. Es sei aber angemerkt, dass niemand von uns das Viech in Pose gehalten hat. Ich persönlich habe relativ schnell die Flucht Richtung Bus ergriffen, des potentiellen Vorrats an lebenden Exemplaren wegen...

In Phnom Phen angekommen, haben wir den Rest des Tages nur noch mit versuchtem sight seeing verbracht (da hatte der Königspalast doch glatt schon geschlossen), und damit, unseren Trip durch das Mekong Delta zu organisieren. Fuer alle anspruchsvollen touristischen Aktivitäten war es ohnehin zu spät, also sind wir nur noch ein bisschen ziellos umher geirrt, haben wir uns nach einem pre-Dinner-drink ein leckeres Abendessen gegönnt, und sind, nachdem wir wegen eines akuten tropischen Sturzregens ein Weilchen in einer Bar festgenagelt waren, einfach mal früh ins Bett gegangen. Am naechsten Morgen sollte es ja früh weitergehen Richtung Vietnam.

Wer zu spät kommt den bestraft das Leben: Königspalast, leider schon zu!

Wo ist der Fehler? Fortbewegungsmittel der anderen Art!

Markt in Phnom Phen.

Tankstelle der anderen Art.

Ein Tuk Tuk bringt uns am nächsten Morgen zum Treffpunkt, von wo wir per Bus zum Bootsanleger gebracht werden sollen. Allerdings ist schon hier in Phnom Phen das erste Mal Endstation, weil eines der Fortbewegungsmittel, das uns den ganzen langen Weg nach Saigon bringen soll, kaputt zu sein scheint. 'Nicht das Boot' hoffe ich, denn ich sehe uns schon in einer Nussschale auf dem Mekong dümpeln. Glück gehabt, es ist 'nur' der Bus, und der ist tatsächlich nach 2 Stunden repariert. 

'Das Boot'. Vertrauenerweckend ist anders.

Bis zur Grenze haben wir's schonmal geschafft:
Ein letzter Landgang zur offiziellen Ausreise aus Kambodscha.


Weiter gehts mit diesem Kutter ins Mekongdelta.

Spielen am Flussufer.

Schwimmendes Dorf.


'Vorort' von Chau Doc, unserem Ziel in Vietnam.

Alltag...

Huh, überlebt. Weder abgesoffen noch Gehörschaden davongetragen. Aber wir sind immer noch 6 weitere Busstunden von Saigon entfernt. Na dann...

Erstmal quer durch Chau Doc zum erstbesten ATM, wir brauchen noch vietnamesische Dong. Werden schlagartig alle drei zu Millionaeren! Gutes Gefühl!


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