Freitag, Januar 18, 2008

Strahan and Hobart die erste...

Strahan liegt an der Westküste Tasmaniens, und ist neben dem Gordon River, der durch ein riesiges undurchdringliches Gebiet kalten Regenwalds fliesst bekannt fuer… schlechtes Wetter. Es half aber nichts, die Reiseroute hatte Strahan als nächsten Stop vorgesehen, und so sollte es also sein. Obwohl wir alle unabhängig voneinander von den Waldheim huts gestartet waren, und es ab jetzt keine weiteren gemeinsamen Planungen gab, haben wir natürlich die üblichen Verdächtigen schnell wieder getroffen. Die Goulds fuhren ohnehin in dieselbe Richtung, und coolerweise hatten sich auch Kerstin und Holger spontan entschieden, erst mit uns nach Strahan zu fahren. Es wurde wieder gezeltet, dieses Mal am “Ocean Beach” und versehentlich AUF den Nestern bzw. Erdhöhlen einer Kolonie Mutton-Birds wie wir später von der Rangerin gelernt haben, und sogar das Wetter war einigermassen entspannt. 
Am nächsten Morgen ging es los in aller Herrgottsfrühe zu einer Gordon River Cruise durch den Regenwald. Plötzlich ist dann sogar die graue Wolkendecke aufgerissen, und am Himmel war ein grelles warmes Etwas zu sehen: die Sonne, es gibt sie also doch noch. 


Zelten in den Dünen von 'Ocean Beach', alles legal und sogar mit Rangerbetreuung


Feldküche


Leuchtturm am MacQuarie Harbour


auf dem Gordon River durch den Regenwald


noch mehr Regenwald

und die Sonne ist da! 


zurück in Strahan

Wieder festen Boden unter den Füssen musste es sofort weitergehen, denn am nächsten Morgen musste Karsten am Flughafen in Hobart sein, um Richtung Brisbane weiterzufliegen, wo er Freunde treffen wollte mit denen er den Jahreswechsel in Noosa begehen wollte. Nur ein kurzer Stop am Lake St. Clair zum Füsse vertreten, dann ging es weiter, denn die 250 km lange Fahrt nach Hobart sollten laut ersten Hochrechnungen des Navigators unter Berücksichtigung der Strassenverhältnisse 4-5 Stunden dauern. Ziemlich genau 23km vor Hobart bekam dann Karsten die Nachricht von seinen Freunden, dass ‘Brissie’ und Noosa gestrichen waren, da sich gerade ein Cyclone auf die Queensländische Küste zubewegte. Wie Ihr Euch vorstellen könnt war seine Freude gross, und der Rest des Abends und des nächsten Morgens wurde damit verbracht, den Rest seiner Reise umzuorganisieren - mit dem Ergebnis, dass Karsten uns noch ein paar Tage die Treue halten und Silvester mit uns in Hobart feiern wollte, was natürlich grossartig war, fuer Ihn aber wahrscheinlich das teuerste Silvester aller Zeiten wurde, da er seinen Flug nach Brisbane verfallen lassen und einen neuen Flug nach Sydney buchen musste (das ‘hakuna matata’ das sicher angebracht gewesen wäre habe ich mir mal verkniffen (o:). Nach einem kurzen Besuch des berühmten Salamanca Markets und einem kurzen (ersten) Abstecher zum food and wine festival haben wir aber Hobart erstmal wieder den Rücken gekehrt, um einen Abstecher nach Bruny Island zu machen…


Salamanca Market in Hobart

Essen und Trinken mit Aussicht


die 'Wild Oats', Gewinnerin des Sydney-Hobart race ist auch schon da

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