Freitag, Januar 18, 2008

Weihnachten in der Südsee... oder war's die Arktis?

Weiter ging's, zum Campingplatz vor dem Cradle Monutain NP naemlich, wo wir den 24.12. campenderweise verbracht haben. Aus bis heute unerfindlichen Grunden hatten wir die Huetten (die Waldheim huts!) erst ab dem 25.12. bekommen (nur der Himmel weiss, was DA wieder schiefgelaufen ist), und mussten deshalb fuer Heiligabend mit dem Campingplatz VOR dem NP vorlieb nehmen. Halb so wild DACHTEN wir, da machen wir eben ein zuenftiges Weihnachts-BBQ… guter Plan, was allerdings niemand ernst genommen hatte war der Hinweis, dass man in den Highlands zu jeder Jahreszeit mit Regen und Schnee rechnen muesse- was wir jetzt bestaetigen koennen. Am Nachmittag des 24.12. hat es tatsaechlich geschneit, was uns zu folgender Einsicht verholfen hat: man sollte sich keine weisse Weihnachten wuenschen wenn man sie nicht wirklich haben will. In der Annahme dass das mit dem ‘shieeet-wedda’ letztes Jahr zu Weihnchten eine Ausnahme war, haben wir natuerlich auch die Gluehweingewuerze zu Hause gelassen, und so haben wir ein bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unser Weihnachts-BBQ in der campers kitchen abgehalten, die aber immerhin 2 offene Kamine hatte, und die gemuetlichste und urigste war, die uns jemals untergekommen ist. Karsten hat sich tapfer geschlagen, aber ich schaetze an diesem Punkt hat er sich gefragt, ob es wirklich so eine gute Idee war, mit den Reilings am anderen Ende der Welt Weihnachten zu feiern (o: Speziell war es, so viel ist sicher. 

Die naechsten zwei Naechte konnten wir dann aber in den Waldheim huts verbringen, die urig und gemuetlich waren, und einen netten Gasofen hatten, so dass auch niemand frieren musste. Das Wetter zeigte sich nach wie vor von seiner durchwachsenen Seite, kein Schnee mehr zwar, aber weit entfernt von sommerlichen Temperaturen und blauem Himmel. Tja, shit happens. Schoen war es trotzdem, zwischen einem ausgiebigen Fondue am ersten Weihnachtsabend und zwei gigantischen und superleckeren blue Trevallas am zweiten Abend haben wir versucht, dem Wetter zu trotzen und haben uns auf den Weg um den Dove Lake und zu Marions lookout gemacht. Petrus war leider stur und hat eine weitreichende Aussicht verhindert, aber schon ohne eitel Sonnenschein war das Panorma schwer beeinduckend.
Nach zwei tollen Tagen war es dann leider schon wieder an der Zeit, die wohlige Waerme der Huetten zu verlassen, und und uns auf den Weg nach Strahan zu machen. 

Heilig Abend mit Bratwurst am Kaminfeuer

Fruehstueck am ersten Weihnachtstag: 
wegen der wenig anheimelnden Temperaturen draussen schon wieder am Kaminfeuer

da isser: der Cradle Mountain am Dove Lake. Spektakulaer, aber bei blauem Himmel und Sonnenschein bestimmt noch mehr. Aber man kann ja bekanntlich nicht alles haben.

Am Anfang des 'Dove Lake Circuit'- Appetit holen fuers Weihnachtsfondue!

auf dem Dove Lake Circuit

Cradle Mountain und boat shed

siehe da, es gibt sie doch noch. Sonne!

Fondue am ersten Weihnachtstag

Sven und 'Chantal, die singende Sau'

mit gutem Willen zum 'Marions Lookout'

Lichtblick: man sieht was ausser Wolken

Zum Marions lookout haben sich nur diese beiden Vögel weitergewagt, aber ohne die erhoffte Belohnung, einem Wolkenloch (naja, das war vielleicht auch ein bisschen optimistisch - aber wir machen ja keine halben Sachen). Statt mega-Aussicht Schneegestoeber und graue Wand...da stoesst auch Photoshop an seine Grenzen (o: 

Kerstin, Zoe und Holger knapp unter den Wolken

lieber schnell zurueck zur Huette und....

.... warten aufs Abendessen: zwei Blue Eyed Trevallas

und fuer Zoe (und die anderen 'Kinder') eine Schoko-Fondue zum Nachtisch

Keine Kommentare:

 
Locations of visitors to this page