Bei den Kiwis: High Country und Fox Glacier
Eines der groessten Highlights des gesammten Trips war in meinen Augen der Fox Glacier. Schon die Fahrt von der Kueste in die alpine Region war wirklich wunderschoen... fuer alle die, die nicht fahren mussten jedenfalls, denn die hatten Zeit die Gegend zu geniessen. Hinter jeder Haarnadelkurve tat sich ein neuer wunderschoener Ausblick auf auf tuerkisfarbene Seen und Fluesse, und weite Blicke ins Land.
Fuer den naechsten Tag hatten wir in Fox Village eine Heli-Hiking Tour geplant, bei der man von einem Helikopter auf dem Gletscher ausgesetzt wird, um dann uebers Eis zu stapfen und blaue Eishoehlen zu erkunden. Kerstin und Holger dagegen hatten sich fuer einen Rundflug noch am gleichen Abend entschlossen, da 'Schluether junior' das vorgeschriebene Mindestalter fuer einen Heli Hike erst in ca. elfeinhalb Jahren erreichen wird. Und weil gerade das Wetter so schoen war, und man ja Feste feiern soll wie sie fallen, haben uns Stefan und ich dann kurzerhand mit angeschlossen. Zum Auftakt in Fox Village gab es also einen Helikopter Rundflug ueber den Fox Gletscher, den Franz Josef Gletscher und mit Blick auf den Gipfel des Mount Cook. Und das alles immer noch bei eitel Sonnenschein. Fuer einen Flachlandtiroler wie mich: wirklich spitze!!

Aussicht aus dem Heli.

Der Fox Gletscher: Eismassen schieben sich ins Tal.

Wow! Was aussieht wie eine gigantische Skiabfahrt ist pures Eis.

Highlight beim Heliflug:
Aussteigen und Schneeballschlacht!

Eismassen! Zum Eindruck der Dimension:
Man achte auf die Huette mit rotem Dach am Hang am linken Bildrand.
Kaum wieder gelandet, gings schon weiter zur naechsten Attraktion: die nette Dame von der Rundflugvermittlung hatte uns ans Herz gelegt, den Lake Matheson kurz vor Sonnenuntergang zu umrunden, denn dann sei bei gutem Wetter eine Spiegelung vom Mount Cook im See zu sehen. Wer braucht schon Abendessen wenn man von einem Highlight zum anderen spurten kann, und so lautete das letzte Ziel des Tages: Lake Matheson. Der Einsatz wurde auch prompt belohnt: im spiegelglatten Wasser war die im Abendrot leuchtende Spitze vom Aoraki zu sehen, wie Mount Cook auf Maori heisst.

Abendwanderung zum Lake Matheson:
Im Abendlicht spiegelt sich Mount Cook fast kitschig-schoen im See.
Nach dem flotten Abendspaziergang hiess es dann auch nur noch schnell eine Tuetensuppe reinziehen und ab in die Heia, denn am naechsten Morgen mussten wir ja rechtzeitig fuer unsere Heli-Hike Tour parat stehen. Leider war der Himmel dann am Morgen grau, und der Hinweis auf Regenschutz liess die Hoffnung auf blauen Himmel auch nicht gerade steigen. Nachdem wir mit dem Heli jedoch die Wolkendecke durchflogen hatten, war der Himmel erstmal wieder blau... bevor wir im ersten Regenschauer seit Tagen ordentlich nass geworden sind. Durch diverse Rutschaktionen durch besagte Eishoehlen waren wir dann auch tatsaechlich nass bis auf die Unterplinte, aber hier kam uns zugute, dass sich das Wetter in Neuseeland tatsaechlich schnell aendert: nach ein paar Minuten war der Spuk vorbei, und die sich durchsetzende Sonne hatte uns schnell bis auf die Unterhosen wieder getrocknet.

Wieder im Heli: Blick auf den Fox Glacier und das 'terminal face':
hier wird's den Eismassen zu warm, und sie werden zum Fluss.

Die erste Hoehle in blauem Eis: so hab' ich mir das vorgestellt!

Im Ganesemarsch und mit Eispickel den Gletscher rauf.

Ranger Stefan in ganz ungewohnten Terrain.

Noch mehr Eishoehlen.

Eisexpedition:
Stefan, Jutta, Linda, Karsten.

Jutta hat noch eine gefunden...

Der Heli wartet schon, es geht zurueck ins Tal.

Zum Abschluss eine Wanderung zum terminal face.
So dreckig und grau kommt dann ein Haufen Eis und Geroell im Tal an...

... und fliesst seines Weges.

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