Bei den Kiwis: Seen, Seen und noch mehr Seen
Nach der West Coast und der Gletscherwelt hiess es ersteinmal wieder 'on the Road'. Uebernachtungsziel war der Lake Paringa, wo wir gerade noch rechtzeitig angekommen sind, um mit ein bisschen Dreistigkeit die letzten beiden Plaetze mit Blick auf den See zu ergattern. Es gab auch nicht allzu viele Sand flies, und deswegen haben wir erstmal einen ruhigen und erholsamen Nachmittag am See verbracht. Am naechsten Morgen war mal wieder Damen-Baden angesagt, da den Herren das Wasser mal wieder zu frisch war. An das Baden in Seen koennte ich mich glatt gewoehnen, sogar in aller Herrgotts Fruehe. Die morgentliche Ruhe und die langsam verschwindenden Nebelschwaden ueber dem Wasser vermitteltem einem glatt das Gefuehl, in einem Riesen-Spa zu treiben... wenn nur dass Wasser nicht so kalt gewesen waere.

Die zwei letzten Plaetze mit Seeblick! Nicht wirklich so gedacht,
aber solange sich niemand beschwert...

Campen am Lake Paringa, morgentliche Nebenschwaden
Nach dem Fruehstueck wurde dann wieder aufgesattelt, um den Weg ueber den Haast Pass, vorbei an zahlreichen Seen und Gebirgsfluessen mit immer tollen Aussichten Richtung Queenstown anzutreten. Wegen zahlreicher Fotostops sind wir dann da auch erst gegen Abend angekommen, aber immer noch rechtzeitig, um auf einem kommerziellen Campingplatz zu finden (wie laaangweilig, hier gabs Duschen statt morgentliches Baden im See - was den Herren entgegen kam (o:), und uns schnell fuer eine Skyline Gondola Fahrt mit anschliessendem Dinner auf dem Mountaintop anzumelden.

Auf dem Weg nach Queenstown

Immer entlang am Ostufer des Lake Wanaka

Lake Wanaka bei blauem Himmel und mit blauem Wasser

Lake Hawea, die Schwester von Lake Wanaka

Schnell noch ueber die Crown Range Road nach Queenstown am Lake Wakatipu

Blick auf Queenstown am Lake Wakatipu
Am naechsten Morgen war 'Stadt' angesagt: wir machten uns mit Karsten mal wieder auf, seine Reiseplaene zu aendern. Dieses Mal aber wegen Reilingscher Fehlplanung im Gegensatz zu Karstens letztem Trip mit uns, als Buschfeuer und Wirbelstuerme seine eigentliche Reiseplanung zunichte machten. Dieses Mal war auch ohne hellseherische Faehigkeiten klar, dass wir Karsten am Ende des Trips nicht wie versprochen an der Faehre zur Nordinsel wuerden absetzen koennen, denn es gab einfach zu viel zu sehen, und zuviele Stops zu machen... da blieb nur eins: Faehre Faehre sein lassen und stattdessen einen Flug auf die Nordinsel buchen. Gesagt - getan, und schon nach wenigen Stunden im Reisebuero, ein Fruehstueck und ein Paar gekaufte Schuhe weiter haben wir Queenstown schon wieder hinter uns gelassen, um ins (man glaubt es nicht) sonnige Fjordland aufzubrechen.

1 Kommentar:
Superschöne Bilder! Muss ein tolles Land sein.
und um Fritz zu zitieren: "...sind die beiden eigentlich immer auf Reisen?" ;-)) Wenn man euren tollen Blog liest könnte man fast meinen ihr seid immer unterwegs.
GLG und big hug
tina
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